Freunde, der Frühling hat ja lange auf sich warten lassen! Ätzend, einfach ätzend. Schnee ... Regen ... Nässe bis im Juni.
Flucht! Ich besuche Südfrankreich, um ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Und natürlich, um ein paar Weingüter zu besuchen.
Gestern morgen noch ein Besuch auf Château St. Estève d'Uchaux. Dieses tolle Weingut habe ich vor ein paar Jahren entdeckt und vertrete mit Freuden die Weine dieses Familienbetriebs. Die neuen Jahrgänge stehen zur Degustation an. Mehr darüber bald in diesem Blog.
Ein kurzer Bummel über den Markt im nahen Sainte-Cécile-les-Vignes, ein paar frische Früchte in den Korb und ab nach Hause in die Schweiz.
Da bahnt sich in der Küche eine schöne Kombination an:
Cavaillon Melone gewürzt mit Chili, Ingwer, schwarzem Pfeffer, Muskatnuss garniert mit Kirschen und einem Bouquet von frischen Gartenkräutern - Koriander, Pfefferminze, Petersilie, Verveine. Dazu etwas Parmaschinken ... und ...
Die perfekte Mariage:
Ein schöner, frischer Blanc de Blancs Brut von eben dem oben erwähnten Weingut. Die Vollmundigkeit dieses biologisch angebauten Schaumweins aus Chardonnay nimmt die Aromen der saftigen Melone und Gewürze perfekt auf und ergänzt diese Vorspeise genussvoll.
Unbedingt ausprobieren - das ist eine kulinarische Sünde wert.
Ausgebaut wie ein Champagner zum Alltagspreis bei Bona aestimare.
Sonntag, 9. Juni 2013
Donnerstag, 30. Mai 2013
Ooooooh .... O!
Ein Hoch auf das Weingut O !
Deutsche Riesling-Weine von der Mosel gehören mit zum Besten, was es gibt. Das kleine Weingut von Olaf Schneider in Traben Trarbach mit den Spitzenlagen am Ungsberg ist eine Entdeckung wert, jawohl. Der engagierte Quereinsteiger Olaf Schneider hat an den Steilhängen des Ungsberg in wenigen Jahren Grosses erschaffen.
Der bekannte Weinjournalist Stuart Pigott hat Weingut O verkostet und singt ein Loblied auf diese schönen Riesling-Gewächse. Auch die Weinkritiker von Vinifera Mundi haben die Weine von Olaf Schneider und O unter die Lupe oder viemehr ins Glas genommen. Ihr Fazit ist so klar wie meines: ganz tolle Weine mit Persönlichkeit. Lesen Sie mehr zur Geschichte und den Verkostungsnotizen.
Dass einer der grössten Weineinkäufer der Welt - das norwegische Monopol - die Weine von O eingekauft hat und diese in den Bewertungen mit gut über 90 Punkten eingestuft werden erstaunt mich nicht. Und die Weine von O finden sich mitten in den bekannten grossen Namen mit ganz schön hohen Preisen. Hier die Details dazu.
Grossartig, was an diesen Steilhängen mit den Schieferböden entstanden ist.
Wir haben die Weine des Weinguts O entdeckt und vertreten diese mit Freuden in der Schweiz. Die guten Weine dieses noch nicht so bekannten Weinguts finden Sie zu genussvollen Preisen bei Bona aestimare und der Online Vinothek.
Probieren Sie einmal deutschen Riesling - wer ihn kennt liebt ihn.
Deutsche Riesling-Weine von der Mosel gehören mit zum Besten, was es gibt. Das kleine Weingut von Olaf Schneider in Traben Trarbach mit den Spitzenlagen am Ungsberg ist eine Entdeckung wert, jawohl. Der engagierte Quereinsteiger Olaf Schneider hat an den Steilhängen des Ungsberg in wenigen Jahren Grosses erschaffen.
Der bekannte Weinjournalist Stuart Pigott hat Weingut O verkostet und singt ein Loblied auf diese schönen Riesling-Gewächse. Auch die Weinkritiker von Vinifera Mundi haben die Weine von Olaf Schneider und O unter die Lupe oder viemehr ins Glas genommen. Ihr Fazit ist so klar wie meines: ganz tolle Weine mit Persönlichkeit. Lesen Sie mehr zur Geschichte und den Verkostungsnotizen.
Dass einer der grössten Weineinkäufer der Welt - das norwegische Monopol - die Weine von O eingekauft hat und diese in den Bewertungen mit gut über 90 Punkten eingestuft werden erstaunt mich nicht. Und die Weine von O finden sich mitten in den bekannten grossen Namen mit ganz schön hohen Preisen. Hier die Details dazu.
Grossartig, was an diesen Steilhängen mit den Schieferböden entstanden ist.
Wir haben die Weine des Weinguts O entdeckt und vertreten diese mit Freuden in der Schweiz. Die guten Weine dieses noch nicht so bekannten Weinguts finden Sie zu genussvollen Preisen bei Bona aestimare und der Online Vinothek.
Probieren Sie einmal deutschen Riesling - wer ihn kennt liebt ihn.
Von Masse zu Klasse
Freunde - das Wein-Leben ist schön. Nicht immer. Aber manchmal schon.
Wenn man jedoch feststellen darf, was für enorme Fortschritte einige Produzenten in gewissen Weingebieten gemacht haben, dann eben schon.
Bereits an der letztjährigen Produzentenmesse - hervorragend organisiert durch die Weinagentur Mettler Vaterlaus - lernte ich die Bodegas Pedro Luis Martinez mit ihren "Alceno" Weinen kennen. Nebst viel Durchschnittsqualität und Massenweinen aus der Weinbauregion Jumilla haben mir die Alceno Weine sehr gut gefallen.
Als ich die Einladung für die Jumilla Degustation dieses Jahr bekam, war ich gespannt. Elf Kellereien präsentierten sich. Eine Reihe recht schöner Weine, nicht alle gut, auch Durchschnitt und ganz wenige mit dem "Wow-Effekt".
Aber: Alceno war auch wieder da. Und: gut, die Nase da noch einmal ins Glas stecken zu können. Freunde, soviel vorweg: Freude herrscht.
Erstaunlich, was diese kleine Bodega zustande bringt. Die Rebberge liegen zwischen 600 und 900 Meter über Meer und das bringt recht subtile Weine in die Flasche.

Der einfache Weisse - eine schöne, frische Assemblage aus Sauvignon Blanc und Verdejo ein überzeugender Sommerwein von schöner Dichte. Die Rotweine durchs Band weg überzeugend in der Qualität - vom einfachen Alltagswein bis hin zur Spitze mit Barrique-Ausbau. Tolle, dichte, vollmundige Weine vorwiegend aus reifen Monastrell und Syrah Trauben. Die Weine je nach Qualitätsstufe schön im Holz ausgebaut - die ganze Palette überzeugt. Kompliment.
Verschiedene dieser Weine werde ich nachverkosten - und überlege, diese zu importieren. Das Motto von Bona aestimare kennt Ihr: ich vertrete nur Weine, von denen ich eine Flasche mit Freuden trinken möchte.
Ich freue mich auf die Nachdegustation und werde gerne über die Ergebnisse im Detail berichten.
Wer möchte mitmachen bei der Verkostung?
Geniesser bitte melden: info@bona-aestimare.ch
Wenn man jedoch feststellen darf, was für enorme Fortschritte einige Produzenten in gewissen Weingebieten gemacht haben, dann eben schon.
Bereits an der letztjährigen Produzentenmesse - hervorragend organisiert durch die Weinagentur Mettler Vaterlaus - lernte ich die Bodegas Pedro Luis Martinez mit ihren "Alceno" Weinen kennen. Nebst viel Durchschnittsqualität und Massenweinen aus der Weinbauregion Jumilla haben mir die Alceno Weine sehr gut gefallen.
Als ich die Einladung für die Jumilla Degustation dieses Jahr bekam, war ich gespannt. Elf Kellereien präsentierten sich. Eine Reihe recht schöner Weine, nicht alle gut, auch Durchschnitt und ganz wenige mit dem "Wow-Effekt".
Aber: Alceno war auch wieder da. Und: gut, die Nase da noch einmal ins Glas stecken zu können. Freunde, soviel vorweg: Freude herrscht.
Erstaunlich, was diese kleine Bodega zustande bringt. Die Rebberge liegen zwischen 600 und 900 Meter über Meer und das bringt recht subtile Weine in die Flasche.

Der einfache Weisse - eine schöne, frische Assemblage aus Sauvignon Blanc und Verdejo ein überzeugender Sommerwein von schöner Dichte. Die Rotweine durchs Band weg überzeugend in der Qualität - vom einfachen Alltagswein bis hin zur Spitze mit Barrique-Ausbau. Tolle, dichte, vollmundige Weine vorwiegend aus reifen Monastrell und Syrah Trauben. Die Weine je nach Qualitätsstufe schön im Holz ausgebaut - die ganze Palette überzeugt. Kompliment.
Verschiedene dieser Weine werde ich nachverkosten - und überlege, diese zu importieren. Das Motto von Bona aestimare kennt Ihr: ich vertrete nur Weine, von denen ich eine Flasche mit Freuden trinken möchte.
Ich freue mich auf die Nachdegustation und werde gerne über die Ergebnisse im Detail berichten.
Wer möchte mitmachen bei der Verkostung?
Geniesser bitte melden: info@bona-aestimare.ch
Sonntag, 26. Mai 2013
Die Neuen 2 im Test .. ein Fest!
Genussfreunde - Ihr wisst schon lange, wie gut die Weine der Kellerei Castelfeder sind.
Ich vertrete Castelfeder seit vier Jahren und alle Weine sind in allen Jahrgängen immer wieder gut gelungen. Da kann ich mich schon fast blind auf die Familie Giovanett und ihr solides Handwerk im Rebberg und Keller verlassen. Und trotzdem testen wir natürlich immer wieder neue Weine und die neuen Jahrgänge unserer gemeinsamen Favoriten. Hier gleich zwei neue Jahrgänger:
Sauvignon Blanc - Raif - 2012
Der Raif ist eine Kleinproduktion von rund 25'000 Flaschen und findet immer wieder Beachtung. Gambero Rosso hat ihm auch schon die 2 Gläser verliehen - zu Recht. Der 2011er war wie seine Vorgänger grossartig. Unsere Freunde und Kunden lieben ihn und gerade diese Woche sind die allerletzten Flaschen in gute Hände geraten. Das Lager ist leer.
Vorletzte Woche haben wir Castelfeder besucht und eine Flasche des frisch abgefüllten Jahrgangs 2012 erhalten - Danke, Sandra. Gestern und heute in der Degustation.
Die Farbe wieder in einem schönen, klaren, strahlendem und kräftigen Gelb. In der Nase das tolle, reichhaltige Bouquet von Pink Grapefruit, exotische Früchte, wieder recht opulent, wenn auch im Moment noch etwas dezenter. Eine feine Note erinnert mich an Apfelküchlein mit einem Hauch Zimt. Im Gaumen frisch, knackig und vollmundig. Tolle Vollmundigkeit und eine schöne Balance von Frucht, Schmelz und stützender Säure. 17.5 / 20 BAP. Jetzt trinken bis 2016.
Wir werden den neuen Sauvignon Blanc demnächst importieren. Da kann man nur zwei Worte dazu sagen: Durststrecke :-( und Vorfreude :-)
Jetzt schlägts aber 15!
Ich habe eine Flasche des Pinot Grigio - 15 - 2012 im Test und sage was für ein Fest!

Auch der Pinot Grigio ist eine kleine Produktion mit rund 15'000 Flaschen. Die Traube - auch Ruländer genannt - bringt mit der richtigen Pflege und Ausbau ganz tolle Ergebnisse ins Glas. Castelfeder hat auch mit diesem Wein bereits die Liga von 2 Gambero Gläsern erklommen.
Im Glas ein klares, strahlendes Blassgelb mit schönen Kirchenfenstern. Das Bouqet einladend, Noten von Birnen, Fruchtsüsse, kühle Frische. Im Gaumen zeigt sich ein ganz toller Wein mit viel Schmelz, Dichte und Charakter. Vollmundig und doch mit einer schönen Frische. Die Säure wie bei allen Castelfeder Weissweinen präsent und stützend. 17.5 / 20 BAP. Jetzt trinken bis 2016.
Ein kulinarisches Experiment. Zur Morchelterinne habe ich ein Zwiebel-Ingwer-Chutney gemacht. Die Zwiebeln, angedünstet mit Zitronenöl und mit Weisswein abgelöscht. Gewürzt mit Salz, Koriander und angereichert mit Ingwerjam sowie ein paar Tropfen konzentriertem Apfel-Balsamico. Fein geschnittener Basilikum obendrauf. Erstaunlich wie der 15er genau diese Geschmacksnoten aufnimmt - eine tolle Kombination.
Dieser Wein lässt sich mit vielen Gerichten toll kombinieren. Den werden wir mit dem nächsten Import aufnehmen - und mit Euch teilen. Freut Euch, jawohl!

Sauvignon Blanc - Raif - 2012
Der Raif ist eine Kleinproduktion von rund 25'000 Flaschen und findet immer wieder Beachtung. Gambero Rosso hat ihm auch schon die 2 Gläser verliehen - zu Recht. Der 2011er war wie seine Vorgänger grossartig. Unsere Freunde und Kunden lieben ihn und gerade diese Woche sind die allerletzten Flaschen in gute Hände geraten. Das Lager ist leer.
Vorletzte Woche haben wir Castelfeder besucht und eine Flasche des frisch abgefüllten Jahrgangs 2012 erhalten - Danke, Sandra. Gestern und heute in der Degustation.
Die Farbe wieder in einem schönen, klaren, strahlendem und kräftigen Gelb. In der Nase das tolle, reichhaltige Bouquet von Pink Grapefruit, exotische Früchte, wieder recht opulent, wenn auch im Moment noch etwas dezenter. Eine feine Note erinnert mich an Apfelküchlein mit einem Hauch Zimt. Im Gaumen frisch, knackig und vollmundig. Tolle Vollmundigkeit und eine schöne Balance von Frucht, Schmelz und stützender Säure. 17.5 / 20 BAP. Jetzt trinken bis 2016.
Wir werden den neuen Sauvignon Blanc demnächst importieren. Da kann man nur zwei Worte dazu sagen: Durststrecke :-( und Vorfreude :-)
Jetzt schlägts aber 15!
Ich habe eine Flasche des Pinot Grigio - 15 - 2012 im Test und sage was für ein Fest!

Auch der Pinot Grigio ist eine kleine Produktion mit rund 15'000 Flaschen. Die Traube - auch Ruländer genannt - bringt mit der richtigen Pflege und Ausbau ganz tolle Ergebnisse ins Glas. Castelfeder hat auch mit diesem Wein bereits die Liga von 2 Gambero Gläsern erklommen.
Im Glas ein klares, strahlendes Blassgelb mit schönen Kirchenfenstern. Das Bouqet einladend, Noten von Birnen, Fruchtsüsse, kühle Frische. Im Gaumen zeigt sich ein ganz toller Wein mit viel Schmelz, Dichte und Charakter. Vollmundig und doch mit einer schönen Frische. Die Säure wie bei allen Castelfeder Weissweinen präsent und stützend. 17.5 / 20 BAP. Jetzt trinken bis 2016.
Ein kulinarisches Experiment. Zur Morchelterinne habe ich ein Zwiebel-Ingwer-Chutney gemacht. Die Zwiebeln, angedünstet mit Zitronenöl und mit Weisswein abgelöscht. Gewürzt mit Salz, Koriander und angereichert mit Ingwerjam sowie ein paar Tropfen konzentriertem Apfel-Balsamico. Fein geschnittener Basilikum obendrauf. Erstaunlich wie der 15er genau diese Geschmacksnoten aufnimmt - eine tolle Kombination.
Dieser Wein lässt sich mit vielen Gerichten toll kombinieren. Den werden wir mit dem nächsten Import aufnehmen - und mit Euch teilen. Freut Euch, jawohl!
Was für ein Teil .... ähh ... Theil!
Also, das Teil oder besser der Theil bereitet immer wieder grosse Freude!
Und das kommt so.
Das grossartige Château Poujeaux aus dem Moulis in Bordeaux gehört zu den grossen Geheimtipps, was Preis-Genuss angeht. Sollte man unbedingt kennen lernen, Freunde. Und etwas Geduld haben.
Die Familie Theil erwarb das tolle Weingut 1921 und besass dieses bis zum Verkauf im Jahre 2008. Darum ist auf der Flasche in den alten Jahren auch der Name des stolzen Besitzer zu lesen. Gestern "der Theil" im Glas:
Château Poujeaux - Moulis-en-Médoc - 1998
Ein herrlicher Bordeaux aus einem guten Jahrgang langsam in einer schönen Trinkreife. Aus rund 50 % Cabernet Sauvignon, 40 % Merlot und kleinen Anteilen an Petit Verdot und Cabernet Franc mit einem gelungenen Barrique Ausbau.
In der Farbe ein dichtes, immer noch Jugend anzeigendes Purpurrot mit dunklem Kern. Klar, strahlend mit schönen Kirchenfenstern.
Das Bouquet ist schön und präsent schon kurz nach der Flaschenöffnung. Viel rote und schwarze Beeren, Wärme, Fruchtsüsse und süsse Gewürznoten.
Im Gaumen zeigt sich einfach ein herrlicher Bordeaux-Wein wie er sein soll. Voll in der Frucht, die Tannine zwar präsent jedoch weich, feinkörning und rund. Das schön ausgereifte Traubengut bringt eine volle Fruchtexktrakt, wieder rote und vor allem schwarze Beeren, Schmelz und eine angenehme Süsse. Recht langer Nachhall. 17.5 / 20 BAP. Am Anfang der Trinkreife - 2020.
Und das kommt so.
Das grossartige Château Poujeaux aus dem Moulis in Bordeaux gehört zu den grossen Geheimtipps, was Preis-Genuss angeht. Sollte man unbedingt kennen lernen, Freunde. Und etwas Geduld haben.
Die Familie Theil erwarb das tolle Weingut 1921 und besass dieses bis zum Verkauf im Jahre 2008. Darum ist auf der Flasche in den alten Jahren auch der Name des stolzen Besitzer zu lesen. Gestern "der Theil" im Glas:
Château Poujeaux - Moulis-en-Médoc - 1998
Ein herrlicher Bordeaux aus einem guten Jahrgang langsam in einer schönen Trinkreife. Aus rund 50 % Cabernet Sauvignon, 40 % Merlot und kleinen Anteilen an Petit Verdot und Cabernet Franc mit einem gelungenen Barrique Ausbau.
In der Farbe ein dichtes, immer noch Jugend anzeigendes Purpurrot mit dunklem Kern. Klar, strahlend mit schönen Kirchenfenstern.
Das Bouquet ist schön und präsent schon kurz nach der Flaschenöffnung. Viel rote und schwarze Beeren, Wärme, Fruchtsüsse und süsse Gewürznoten.
Im Gaumen zeigt sich einfach ein herrlicher Bordeaux-Wein wie er sein soll. Voll in der Frucht, die Tannine zwar präsent jedoch weich, feinkörning und rund. Das schön ausgereifte Traubengut bringt eine volle Fruchtexktrakt, wieder rote und vor allem schwarze Beeren, Schmelz und eine angenehme Süsse. Recht langer Nachhall. 17.5 / 20 BAP. Am Anfang der Trinkreife - 2020.
Donnerstag, 23. Mai 2013
Unikate hoch Zwei
Freunde - Unikate bleiben Unikate. Das ist so ... aber
... seit meinem ersten Besuch bei Unikate am See sind einige Monate vergangen. Aus dem ersten freundlichen Treffen mit den Künstlerinnen Brigitte Ingold und Sarah Speich ist ein gemeinsamer Tag der offenen Tür bei Unikate am See geworden - schön war's.
Seither schaue ich immer wieder gerne bei Unikate am See vorbei. Nicht nur, dass ich immer freundlich empfangen werde, nicht nur, dass wir meistens einen guten Espresso zusammen geniessen, lachen und uns austauschen - es ist auch immer wieder spannend, was sich Woche für Woche im Atelier verändert und Neues entsteht. Das Ambiente einladend, die Arrangements und neuen Werke überraschend.
Das sollte man sich ansehen, jawohl!
Und dafür gibt es auch schon bald wieder eine spezielle Gelegenheit. Die Fachgeschäfte Richterswil laden am Samstag, 1. Juni 2013 zu einem speziellen Tag der offenen Türe - Der Kunde ist König.
Freunde des guten Genusses - bei Bona aestimare ist der Kunde nicht nur am 1. Juni König, sondern sowieso und immer. Bei Unikate am See natürlich auch.
Was soll's - Brigitte und Sarah haben beschlossen, bei der Aktion mitzumachen und rollen den roten Teppich für Sie aus. Und die beiden Handwerkerinnen stellen zum Anlass die Frage "Wer wird Handwerkerkönig?". Zum Gewinn des Wettbewerbs braucht es etwas Geschick, Talent und etwas Übung. Das Wett-Nageleinschlagen kann man ja vielleicht zu Hause auch schon etwas üben.
Auch im Steinhauen kann man sich messen. Bis es allerdings gelingt so schöne Werke wie Brigitte herzustellen, werden die KönigInnen allerdings noch Einiges an Übung benötigen. Übung macht den Meister oder die Meisterin - oder man ersteht halt einfach eine der beeindruckenden Skulpturen.
Damit der Tag auch nicht zu trocken wird haben uns die Beiden eingeladen, mit ein paar guten Weinen wieder mit dabei zu. Da sagen wir doch gerne zu - und die Besucher haben hoffentlich auch wieder ihre Freude, etwas Gutes zu degustieren.
Wir schauen im Keller nach, was wir präsentieren werden. Und natürlich gibt es für die KönigInnen auch ein Sonderangebot zum Mitnehmen. Lassen Sie sich überraschen.
Bona aestimare ist also am Samstag, 1. Juni 2013 von 11 - 16 Uhr mit Freuden bei Freunden zu Gast an der Seestrasse 49 / 51. Und da wir ganz in der Nähe unseres Weinkellers sind, steht Ihnen natürlich auch das ganze Sortiment an diesem Tag zur Verfügung. Willkommen Königinnen und Könige!
Und ... aus dem unikaten Besuch bei Unikate sind in der Zwischenzeit ganz viele geworden.
... seit meinem ersten Besuch bei Unikate am See sind einige Monate vergangen. Aus dem ersten freundlichen Treffen mit den Künstlerinnen Brigitte Ingold und Sarah Speich ist ein gemeinsamer Tag der offenen Tür bei Unikate am See geworden - schön war's.
Seither schaue ich immer wieder gerne bei Unikate am See vorbei. Nicht nur, dass ich immer freundlich empfangen werde, nicht nur, dass wir meistens einen guten Espresso zusammen geniessen, lachen und uns austauschen - es ist auch immer wieder spannend, was sich Woche für Woche im Atelier verändert und Neues entsteht. Das Ambiente einladend, die Arrangements und neuen Werke überraschend.
Das sollte man sich ansehen, jawohl!
Und dafür gibt es auch schon bald wieder eine spezielle Gelegenheit. Die Fachgeschäfte Richterswil laden am Samstag, 1. Juni 2013 zu einem speziellen Tag der offenen Türe - Der Kunde ist König.
Freunde des guten Genusses - bei Bona aestimare ist der Kunde nicht nur am 1. Juni König, sondern sowieso und immer. Bei Unikate am See natürlich auch.

Auch im Steinhauen kann man sich messen. Bis es allerdings gelingt so schöne Werke wie Brigitte herzustellen, werden die KönigInnen allerdings noch Einiges an Übung benötigen. Übung macht den Meister oder die Meisterin - oder man ersteht halt einfach eine der beeindruckenden Skulpturen.
Damit der Tag auch nicht zu trocken wird haben uns die Beiden eingeladen, mit ein paar guten Weinen wieder mit dabei zu. Da sagen wir doch gerne zu - und die Besucher haben hoffentlich auch wieder ihre Freude, etwas Gutes zu degustieren.
Wir schauen im Keller nach, was wir präsentieren werden. Und natürlich gibt es für die KönigInnen auch ein Sonderangebot zum Mitnehmen. Lassen Sie sich überraschen.
Bona aestimare ist also am Samstag, 1. Juni 2013 von 11 - 16 Uhr mit Freuden bei Freunden zu Gast an der Seestrasse 49 / 51. Und da wir ganz in der Nähe unseres Weinkellers sind, steht Ihnen natürlich auch das ganze Sortiment an diesem Tag zur Verfügung. Willkommen Königinnen und Könige!
Und ... aus dem unikaten Besuch bei Unikate sind in der Zwischenzeit ganz viele geworden.
Sonntag, 19. Mai 2013
High Level Chianti!
Die Strada del Chianti auf 555 Meter über Meer auf ganz hohem Niveau!
Werner's Weinpalaver im Restaurant Schönegg in Wädenswil sind ja schon fast legendär. Der sympathische, engagierte Gastronom Werner Mettler leitet das schön gelegene Restaurant 555 Meter über Meer seit über zwanzig Jahren.
Am Dienstag, 7. Mai 2013 war beim Weinpalaver das Thema Strada del Chianti angesagt. Schon früher durfte ich beim Weinpalaver Themenweine einbringen. Da ja bekanntlich Chianti eines meiner Spezialgebiete ist, habe ich Werner angefragt, ob ich vielleicht einige unserer Raritäten und Spezialitäten vorstellen könnte. Ein freundliches "Ja - gerne" war die Antwort.
Einerseits habe ich manchmal den Eindruck, Chianti sei nicht mehr so im Trend. Dann, am Vorabend die Meldung von Werner, dass der ursprüngliche Rahmen von gut zwanzig Besuchern mit Anmeldungen von weit über dreissig Interessierten eine Verlagerung vom Caveau in den Saal verlangte.
Beeindruckend - in jeder Hinsicht.
Die lange Tavola, das funkelnde Gläsermeer und die Erwartung auf eine ganze Serie von tollen Weinen kombiniert mit gutem Essen lassen doch jedes Gourmet-Herz höher schlagen.
Eine tolle Auswahl aus der Toscana erwartete die Besucher in drei Serien.
Chianti Classico - der mit schwarzen Hahn
Castello di Fonterutoli - Chianti Classico 2009
Ein klassischer Chianti von Castello di Fonterutoli, sehr dicht mit einer jungen Farbe, Purpurrot mit violetten Reflexen. Saftig mit viel Fruchtextrakt und präsenten Tanninen. Der Abgang recht lang. Ein noch junger Wein mit viel Potenzial. Ein tolles Erlebnis mit 17.5 / 20 BAP und einem Genusspreis.
Azienda Agricola Santo Stefano - Chianti Classico 2007
Modern ausgebauter Chianti von Santo Stefano mit weichem Auftritt. Die Farbe kirschrot zeigt schon etwas Reife. Das Bouquet mit tollen Röstaromen des gelungenen Fassausbaus. Angenehm balanciert und harmonisch. 17.5 / 20 BAP. Interessant auch, dass Santo Stefano Offenwein für Marchese Antinori ausbaut.
Toscana IGT - Spezialitäten und Raritäten
Zwei Kleinstproduktionen als Raritäten an der Degustation. Roberto Droandi von Mannucci Droandi bringt alte autochthone Rebsorten zum Leben und produziert in ganz kleinen Mengen. Von beiden vorgestellten Weinen gibt es nicht einmal eintausend Flaschen. Beide Rebsorten werden ganz selten reinsortig ausgebaut.
Mannucci Droandi - Barsaglina 2007
Obwohl schon Stunden vorher geöffnet zeigt sich der Barsaglina kraftvoll mit viel Fülle und Fruchtextrakt. Die Farbe dicht, purpur, dunkel. Im Gaumen viel Frucht und präsente Tannine. 17.5 - 18. 0 / BAP und viel Potenzial für kommende Jahre.
Mannucci Droandi - Foglia Tonda 2007
Der führende italienische Weinbewerter Gambero Rosso gibt die tolle Auszeichnung von 2 Bicchiere - ich meine zu recht. Dicht in der Farbe mit violetten Reflexen. Dichtes Fruchtexktrakt, Würze. Tannin und ein spürbarer Ausbau im Barrique. Ein toller Wein als Essensbegleiter. 18.0 / 20 BAP.
Auch das gute Essen nicht vergessen!
Der erste Gang: gemischte mediterrane Antipasti mit gegrilltem Gemüse, Salami, Rohschinken, Käse, Olivenöl, Kräuter. Ein toller Einstieg und geschmackvolle Ergänzung zu den Rotweinen. Besonders interessant zu erleben, wie das Fett der Fleischwaren, die Tannine der grossartigen Rotweine ausbalanciert. Die Gerbstoffe werden angenehm weich und rund.
Die Riserva Serie
Fattoria Le Fonti - Chianti Classico Riserva 2005
Ganz toll, was Vicky Schmitt von Le Fonti da produziert hat. Die Riserva 2005 zeigt sich vollmundig in einer schönen Genussphase. Dichtes, dunkles Purpurrot. Ein Bouquet mit Cassis, Würze, Kräuter. Ein Genuss mit 18.0 / 20 BAP
Marchese Antinori - Chianti Classico Riserva 2005
Diesen Wein hatte ich noch nie probiert. Ich war gespannt auf die Riserva des Grossproduzenten Marchese Antinori, der immer wieder mit zuverlässigen Markenprodukten aufwartet. Die Riserva 2005 schön in der Farbe, immer noch recht dunkel. Angenehmes Bouquet mit viel Frucht, balanciert. Im Gaumen harmonisch und mit mittlerer Fülle. Ein schöner Genuss 17.5 / 20 BAP.
Mannucci Droandi - Ceppeto - Chianti Classico Riserva 2004
Ein gelungenes Beispiel, dass Chianti auch ganz schön altern kann. Der Ceppeto Chianti Classico 2004 wurde schon von Gambero Rosso mit 2 Gläsern ausgezeichnet. Da macht die Riserva aus der Magnum Flasche gespannt. Ein dichtes dunkles Kirschrot mit einem schönen würzigen Bouquet. Schwarze Kirschen, Kräuter, schöne Minzenoten, ein warmer Spätsommerabend mit Heu und Stroh, warme Noten. Vollmundig und gleichzeitig weich mit gut eingebundenem Holz und weichen Tanninen. Grossartige Präsenz - 18.5 / 20 BAP.
Dazu aus der Küche eine Pasta mit Wildschweinragout, etwas frisch gemahlender Pfeffer aus der Mühle und ein reifer, geriebener Parmesan. Köstlich, lecker und eine gelungene Kombination von Essen und Wein. Ein Kompliment an die Küche!
Das Dessert
Mannucci Droandi - Ceppeto - Vinsanto del Chianti Classico - 2005
Was könnte schöner sein als ein Dessert-Wein zum Abschluss eines so schönen Schönegg-Abends?
Der Vinsanto, traditionell ausgebaut im kleine Fass über vier Jahre, bringt eine Offenbarung ins Glas. Viel Fruchtsüsse, opulent, dicht und breit. In der Nase Noten von Honig, Blüten, Nüssen. Im Gaumen eine schöne Frische, kombiniert mit einer dichten Süsse, Schmelz und einer stützenden Säure. 18.0 / 20 BAP.
Die Küche des Schönegg überrascht mit einer Cantucci-Crème zum Vinsanto. Unbedingt einmal selber ausprobieren. Das ist eine gelungene Kombination vom Feinsten.
Fazit? Chianti scheint doch das Interesse von Weinliebhabern zu wecken.
Das Schönegg bietet einen hervorragenden Blick über den Zürichsee und die Strada del Chianti. Ich möchte mich bei Werner und dem Schönegg-Team herzlich für die Gastfreundschaft bedanken - Salut!
Werner's Weinpalaver im Restaurant Schönegg in Wädenswil sind ja schon fast legendär. Der sympathische, engagierte Gastronom Werner Mettler leitet das schön gelegene Restaurant 555 Meter über Meer seit über zwanzig Jahren.
Am Dienstag, 7. Mai 2013 war beim Weinpalaver das Thema Strada del Chianti angesagt. Schon früher durfte ich beim Weinpalaver Themenweine einbringen. Da ja bekanntlich Chianti eines meiner Spezialgebiete ist, habe ich Werner angefragt, ob ich vielleicht einige unserer Raritäten und Spezialitäten vorstellen könnte. Ein freundliches "Ja - gerne" war die Antwort.
Einerseits habe ich manchmal den Eindruck, Chianti sei nicht mehr so im Trend. Dann, am Vorabend die Meldung von Werner, dass der ursprüngliche Rahmen von gut zwanzig Besuchern mit Anmeldungen von weit über dreissig Interessierten eine Verlagerung vom Caveau in den Saal verlangte.

Die lange Tavola, das funkelnde Gläsermeer und die Erwartung auf eine ganze Serie von tollen Weinen kombiniert mit gutem Essen lassen doch jedes Gourmet-Herz höher schlagen.
Eine tolle Auswahl aus der Toscana erwartete die Besucher in drei Serien.
Chianti Classico - der mit schwarzen Hahn
Castello di Fonterutoli - Chianti Classico 2009
Ein klassischer Chianti von Castello di Fonterutoli, sehr dicht mit einer jungen Farbe, Purpurrot mit violetten Reflexen. Saftig mit viel Fruchtextrakt und präsenten Tanninen. Der Abgang recht lang. Ein noch junger Wein mit viel Potenzial. Ein tolles Erlebnis mit 17.5 / 20 BAP und einem Genusspreis.
Azienda Agricola Santo Stefano - Chianti Classico 2007
Modern ausgebauter Chianti von Santo Stefano mit weichem Auftritt. Die Farbe kirschrot zeigt schon etwas Reife. Das Bouquet mit tollen Röstaromen des gelungenen Fassausbaus. Angenehm balanciert und harmonisch. 17.5 / 20 BAP. Interessant auch, dass Santo Stefano Offenwein für Marchese Antinori ausbaut.
Toscana IGT - Spezialitäten und Raritäten
Zwei Kleinstproduktionen als Raritäten an der Degustation. Roberto Droandi von Mannucci Droandi bringt alte autochthone Rebsorten zum Leben und produziert in ganz kleinen Mengen. Von beiden vorgestellten Weinen gibt es nicht einmal eintausend Flaschen. Beide Rebsorten werden ganz selten reinsortig ausgebaut.
Mannucci Droandi - Barsaglina 2007
Obwohl schon Stunden vorher geöffnet zeigt sich der Barsaglina kraftvoll mit viel Fülle und Fruchtextrakt. Die Farbe dicht, purpur, dunkel. Im Gaumen viel Frucht und präsente Tannine. 17.5 - 18. 0 / BAP und viel Potenzial für kommende Jahre.
Mannucci Droandi - Foglia Tonda 2007

Auch das gute Essen nicht vergessen!
Der erste Gang: gemischte mediterrane Antipasti mit gegrilltem Gemüse, Salami, Rohschinken, Käse, Olivenöl, Kräuter. Ein toller Einstieg und geschmackvolle Ergänzung zu den Rotweinen. Besonders interessant zu erleben, wie das Fett der Fleischwaren, die Tannine der grossartigen Rotweine ausbalanciert. Die Gerbstoffe werden angenehm weich und rund.
Die Riserva Serie
Fattoria Le Fonti - Chianti Classico Riserva 2005
Ganz toll, was Vicky Schmitt von Le Fonti da produziert hat. Die Riserva 2005 zeigt sich vollmundig in einer schönen Genussphase. Dichtes, dunkles Purpurrot. Ein Bouquet mit Cassis, Würze, Kräuter. Ein Genuss mit 18.0 / 20 BAP
Marchese Antinori - Chianti Classico Riserva 2005
Diesen Wein hatte ich noch nie probiert. Ich war gespannt auf die Riserva des Grossproduzenten Marchese Antinori, der immer wieder mit zuverlässigen Markenprodukten aufwartet. Die Riserva 2005 schön in der Farbe, immer noch recht dunkel. Angenehmes Bouquet mit viel Frucht, balanciert. Im Gaumen harmonisch und mit mittlerer Fülle. Ein schöner Genuss 17.5 / 20 BAP.
Mannucci Droandi - Ceppeto - Chianti Classico Riserva 2004
Ein gelungenes Beispiel, dass Chianti auch ganz schön altern kann. Der Ceppeto Chianti Classico 2004 wurde schon von Gambero Rosso mit 2 Gläsern ausgezeichnet. Da macht die Riserva aus der Magnum Flasche gespannt. Ein dichtes dunkles Kirschrot mit einem schönen würzigen Bouquet. Schwarze Kirschen, Kräuter, schöne Minzenoten, ein warmer Spätsommerabend mit Heu und Stroh, warme Noten. Vollmundig und gleichzeitig weich mit gut eingebundenem Holz und weichen Tanninen. Grossartige Präsenz - 18.5 / 20 BAP.
Dazu aus der Küche eine Pasta mit Wildschweinragout, etwas frisch gemahlender Pfeffer aus der Mühle und ein reifer, geriebener Parmesan. Köstlich, lecker und eine gelungene Kombination von Essen und Wein. Ein Kompliment an die Küche!
Das Dessert
Mannucci Droandi - Ceppeto - Vinsanto del Chianti Classico - 2005
Was könnte schöner sein als ein Dessert-Wein zum Abschluss eines so schönen Schönegg-Abends?
Der Vinsanto, traditionell ausgebaut im kleine Fass über vier Jahre, bringt eine Offenbarung ins Glas. Viel Fruchtsüsse, opulent, dicht und breit. In der Nase Noten von Honig, Blüten, Nüssen. Im Gaumen eine schöne Frische, kombiniert mit einer dichten Süsse, Schmelz und einer stützenden Säure. 18.0 / 20 BAP.
Die Küche des Schönegg überrascht mit einer Cantucci-Crème zum Vinsanto. Unbedingt einmal selber ausprobieren. Das ist eine gelungene Kombination vom Feinsten.
Fazit? Chianti scheint doch das Interesse von Weinliebhabern zu wecken.

Sonntag, 5. Mai 2013
Adieu - aus den Augen verloren ...
... haben wir uns haben wir uns für einige Jahre!
Das erste Mal habe ich Daniel Müller 1995 getroffen. In ganz anderer Sache als Wein und Stein ... aber da kommen wir noch darauf zurück.
Daniel Müler ist gelernter Kaufmann und war lange als Luftfahrt-Fachmann in der Rückversicherung tätig. Fliessend in mehreren Sprachen war er der geeignete internationale Kundenbetreuer. Wir waren mehrere Jahre Kollegen in der gleichen Abteilung und haben manche interessante und spannende Geschäftsreise zusammen gemacht. In der langjährigen Zusammenarbeit habe ich natürlich erlebt, dass Daniel vielseitig interessiert und talentiert ist. Nebst der beruflichen Arbeit war er sportlich sehr aktiv und auch künstlerisch als Musiker engagiert.
Aber, wie das Leben so spielt.
Moderne Organisationen und Unternehmungen verändern sich. Und so haben sich unsere beruflichen Wege vor gut zehn Jahren getrennt und wir haben uns doch etwas aus den Augen verloren. Dani ging in den wohlverdienten Ruhestand. Angesichts der vielen amtlichen Tätigkeiten in seiner Wohnsitzgemeinde Schönenberg wohl eher als aktiver Unruhestand zu bezeichnen. Damit nicht genug.
Steine hatten ihn schon lange fasziniert. Bei seinen Ausflügen an die Sihl hat er regelmässig Steine gesammelt. Und Steine sollten auch ein neues Kapitel in seinem Leben sein. 2005 hat er einen ersten Steinhauerkurs bei Urs Signer in Wädenswil besucht. Na ja, einen ersten, zweiten, dritten ... und wen die Leidenschaft erst einmal packt, den lässt sie nicht mehr los. Daniel hat sich bei Urs Signer im Atelier eingemietet und einige Jahre da für sich gearbeitet. Nebst dem Stein hat ihn Metall fasziniert und so hat er auch noch einen Schweisskurs belegt und damit in den letzten Jahren den Weg des Künstlers eingeschlagen. Er hat seinen eigenen Stil gefunden und 2011 seine erste Ausstellung gewagt und viele Freunde und Besucher begeistern können.
Das erste Mal habe ich Daniel Müller 1995 getroffen. In ganz anderer Sache als Wein und Stein ... aber da kommen wir noch darauf zurück.
Daniel Müler ist gelernter Kaufmann und war lange als Luftfahrt-Fachmann in der Rückversicherung tätig. Fliessend in mehreren Sprachen war er der geeignete internationale Kundenbetreuer. Wir waren mehrere Jahre Kollegen in der gleichen Abteilung und haben manche interessante und spannende Geschäftsreise zusammen gemacht. In der langjährigen Zusammenarbeit habe ich natürlich erlebt, dass Daniel vielseitig interessiert und talentiert ist. Nebst der beruflichen Arbeit war er sportlich sehr aktiv und auch künstlerisch als Musiker engagiert.
Aber, wie das Leben so spielt.
Moderne Organisationen und Unternehmungen verändern sich. Und so haben sich unsere beruflichen Wege vor gut zehn Jahren getrennt und wir haben uns doch etwas aus den Augen verloren. Dani ging in den wohlverdienten Ruhestand. Angesichts der vielen amtlichen Tätigkeiten in seiner Wohnsitzgemeinde Schönenberg wohl eher als aktiver Unruhestand zu bezeichnen. Damit nicht genug.
Steine hatten ihn schon lange fasziniert. Bei seinen Ausflügen an die Sihl hat er regelmässig Steine gesammelt. Und Steine sollten auch ein neues Kapitel in seinem Leben sein. 2005 hat er einen ersten Steinhauerkurs bei Urs Signer in Wädenswil besucht. Na ja, einen ersten, zweiten, dritten ... und wen die Leidenschaft erst einmal packt, den lässt sie nicht mehr los. Daniel hat sich bei Urs Signer im Atelier eingemietet und einige Jahre da für sich gearbeitet. Nebst dem Stein hat ihn Metall fasziniert und so hat er auch noch einen Schweisskurs belegt und damit in den letzten Jahren den Weg des Künstlers eingeschlagen. Er hat seinen eigenen Stil gefunden und 2011 seine erste Ausstellung gewagt und viele Freunde und Besucher begeistern können.
Und jetzt steht in wenigen Tagen seine zweite grosse Ausstellung an. Daniel Müller stellt im Begegnungszentrum Baumgärtlihof in Horgen Werke aus Stein & Eisen aus.
Die Vernissage ist am Donnerstag, 16. Mai 2013 um 18.00 Uhr. Und wer dem Künstler bei der Arbeit zusehen will, kann dies am Freitag, 17. Juni 2013 von 9 - 15 Uhr tun - Ein Künstler bei der Arbeit. Die Ausstellung einiger seiner Werke im Foyer des Zentrums Baumgärtlihof dauert vom 16. Mai bis 7. Juni 2013. Das Programm als Download hier.
Zurück zur Geschichte des Lebens.
Daniel hat sich dem Stein gewidmet. Ich habe mich der Kunst der Selektion von guten Weinen verschrieben und bringe diese bei Bona aestimare ins Glas und zu Tisch.
Auch gut, sich über genussvolle Weine zu informieren.
Das hat sich Daniel wohl gesagt, als er vor einiger Zeit bei mir "angeklopft" hat. Und so haben wir uns nach vielen Jahren doch endlich wieder getroffen - bei Wein und Stein.
Das hat sich Daniel wohl gesagt, als er vor einiger Zeit bei mir "angeklopft" hat. Und so haben wir uns nach vielen Jahren doch endlich wieder getroffen - bei Wein und Stein.
Freitag, 3. Mai 2013
Einem geschenkten Gaul ... und so ...
Aber - einen geschenkten guten Wein ... schenkt man sich doch gerne ein!
Nicht jeden - ehrlich. Und da kommt das mit dem Gaul dann manchmal auch zum Tragen. Das mit dem "nicht ins Maul schauen" ... aber eben auch lieber nicht in den Mund nehmen.
Aber, wie eingangs erwähnt besteht dafür natürlich keine Sorge, wenn man von einem grossen Kenner und Weinliebhaber eine Flasche zum Entdecken geschenkt bekommt.
Fattoria di Milziade Antano - Montefalco - Rosso 2009
Die Fattoria di Milziade Antano ist im Herzen Umbriens bei Montefalco zu finden. Der Rosso 2009 ist zu rund 70 % aus Sangiovese, je 15 % Sagrantino und Merlot gemacht. Die Reben wachsen auf Höhen zwischen 250 und 300 Meter über Meer. Die Assemblage sehr gut gemacht und mit der regionalen autochthonen Spezialität Sagrantino ergänzt. Die Gärung im Stahltank und ein Ausbau während 12 Monaten im grossen Holzfass.
Im Glas präsentiert sich ein dichtes, dunkles Rot mit fast schwarzem Kern. Schöne Kirchenfenster zeugen vom vollen Gehalt dieses Weins. In der Nase viel Frucht, rote und schwarze Beeren, Wärme anzeigend, Noten von reifen Pflaumen, ein Hauch Zimt und Gewürze. Im Gaumen zeigt sich der Rosso sehr weich, reif und rund. Der Wein ist unglaublich vollmundig, harmonisch. Die starken Tannine, welche wir eigentlich vom Sangiovese und Sagrantino erwarten können, sind zahm, weich und angenehm. Der Fassausbau bringt dem Wein ein schönes Gerüst. Das Holz ist jedoch auch wieder schön eingebunden. Eine schöne Fruchtsüsse mit langem Nachhall. Das macht Freude. Jetzt toll in der Frucht zu geniessen mit weiterem Lagerpotenzial. 2013 - 2016. Eine tolle Entdeckung - 18 / 20 BAP.
Ich habe wahrlich schon schlechtere Donnerstag-Abende verbracht :-) und hiermit ein herzliches Dankeschön an Stefan für diese genussvolle Entdeckung.
Nicht jeden - ehrlich. Und da kommt das mit dem Gaul dann manchmal auch zum Tragen. Das mit dem "nicht ins Maul schauen" ... aber eben auch lieber nicht in den Mund nehmen.
Aber, wie eingangs erwähnt besteht dafür natürlich keine Sorge, wenn man von einem grossen Kenner und Weinliebhaber eine Flasche zum Entdecken geschenkt bekommt.
Fattoria di Milziade Antano - Montefalco - Rosso 2009
Die Fattoria di Milziade Antano ist im Herzen Umbriens bei Montefalco zu finden. Der Rosso 2009 ist zu rund 70 % aus Sangiovese, je 15 % Sagrantino und Merlot gemacht. Die Reben wachsen auf Höhen zwischen 250 und 300 Meter über Meer. Die Assemblage sehr gut gemacht und mit der regionalen autochthonen Spezialität Sagrantino ergänzt. Die Gärung im Stahltank und ein Ausbau während 12 Monaten im grossen Holzfass.
Im Glas präsentiert sich ein dichtes, dunkles Rot mit fast schwarzem Kern. Schöne Kirchenfenster zeugen vom vollen Gehalt dieses Weins. In der Nase viel Frucht, rote und schwarze Beeren, Wärme anzeigend, Noten von reifen Pflaumen, ein Hauch Zimt und Gewürze. Im Gaumen zeigt sich der Rosso sehr weich, reif und rund. Der Wein ist unglaublich vollmundig, harmonisch. Die starken Tannine, welche wir eigentlich vom Sangiovese und Sagrantino erwarten können, sind zahm, weich und angenehm. Der Fassausbau bringt dem Wein ein schönes Gerüst. Das Holz ist jedoch auch wieder schön eingebunden. Eine schöne Fruchtsüsse mit langem Nachhall. Das macht Freude. Jetzt toll in der Frucht zu geniessen mit weiterem Lagerpotenzial. 2013 - 2016. Eine tolle Entdeckung - 18 / 20 BAP.
Ich habe wahrlich schon schlechtere Donnerstag-Abende verbracht :-) und hiermit ein herzliches Dankeschön an Stefan für diese genussvolle Entdeckung.
Dienstag, 23. April 2013
Da steh ich mir doch gerne die Beine in den Bauch!
Freunde, die Geschichte ist so.
Im Herbst 2010 war ich mehrmals zu Gast in der Markthalle im Viadukt in Zürich als Gast von Slow Food mit meinen guten Weinen. Und ich sage Euch, von Montag bis Donnerstag Nachmittag war da oft "tote Hose". Die schöne Halle gähnte oft vor Leere und Langeweile, jawohl. Und ich stand mir die Beine in den Bauch. Ganz ehrlich, manchmal echt ätzend.
Na ja. Gute Absichten sollten auch belohnt werden. Die investierte Zeit und der Aufwand - darüber möchte ich nicht einmal nachdenken. Aber ... und hier kommt der springende Punkt ... ich habe da ein paar ganz gute Typen kennen gelernt. Einer davon ist Holger Herbst.
Holger, passionierter Hobby Winzer, hat mir einen neuen Weg zum meinem früheren Fast-Wohnort-und-Rebgebiet gezeigt. Er hat einen Rebberg bei Andelfingen am Schiterberg gepachtet und baut mit Hilfe von FreundInnen Pinot Noir an. Schweizer Landwein?!? Ui ui ui, kenn ich doch noch allzu gut von meiner Wohnzeit im Zürcher Weinland. Und ohne generelles Urteil, ich habe gerne allzu oft Finger, Lippen und Gaumen davon gelassen.
Aber ... Holger hat mir die Augen, den Gaumen und seine Flaschen geöffnet!
An früherer Stelle habe ich bereits über seinen tollen 2009er Schiterberg berichtet. Holger Herbst hat am letzten Sonntag zur Degustation des neuesten Jahrgangs 2011 geladen. Natürlich - da musste ich hin, da meine Genuss-Vorräte an 2009er Schiterberg erschreckende Schwindsucht zeigen.
Bei der Gelegenheit, hat Holger freundlicherweise noch eine der letzten Flaschen des 2010er spendiert und Folgendes sei hier berichtet:
Schiterberg 2010 - Eigenbau Holger Herbst - Kelterung Urs Pircher
Ein kühles Jahr mit 88 Oechsle Grad und 12.5°. Zu Recht haben Winzer und Oenologe entschieden, diesen vorwiegend im Stahltank auszubauen, damit er seine schöne Frucht behält und zeigt. Eine kurze Zeit im grossen Holzfass bringt ihm Gerüst und Stütze.
Klares, strahlendes und recht dichtes Rubinrot. In der Nase eine kühle Würze, und mit der Zeit zeigen sich schöne rotbeerige Noten, ein Hauch Muskatnuss, Himbeeren, die sich vor allem auch im Gaumen klar manifestieren. Schöne Pinot Noten mit guter Frucht. Die Tannine recht fein und eine präsente Säure, die zu einem Essen eine Balance bringen. Jetzt trinken bis 2015. 15.5 / 20 BAP.
Ein schöner Anfang - ich bin gespannt auf das Encore.
Schiterberg 2011 - Eigenbau Holger Herbst - Kelterung Urs Pircher
Der Wein bringt 13° aus den 96 Oechsle und wird ja von keinem geringerem als Urs Pircher, der ja auch schon Weltmeister des Pinot Noir war, gekeltert. Der Wein mit geringem Ertrag, sorgfältig ausgelesenem Traubengut und Ausbau während rund zehn Monaten im Doppelbarrique tönt vielversprechend. Also, rein ins Glas damit!
Helles, klares und strahlendes Rubinrot mit hellen Rändern. In der Nase ein sortentypisches Pinot Bouquet, warm, viel rote Beeren und feine Kräuternoten, ein Hauch Lakritze. Ein Nasenschmaus! Im Gaumen zeigt sich ein "warmer" Pinot, vollmundig mit viel Fruchtextrakt. Die Tannine sind unglaublich fein und weich. Der Ausbau im Holzfass gefällt sehr gut mit der richtigen Dosierung und Balance von Frucht und Holz. Eine schöne Würze, etwas Lakritze und Spitzwegerich mit recht langem Nachhall. Im Trunk zeigt sich der Wein mild, fast cremig mit nussigen Noten. Geniessen bei 16 - 18° von 2013 - 2016 durchaus im grossen Burgunderglas. Übrigens ist auch die neu gestaltete Etikette schön gelungen.
Für mich ein tolles Pinot Erlebnis - mit 17 / 20 BAP und einem Genusspreis von 17.50 schon fast ein Must-Have. Da konnte ich die Finger nicht davon lassen.
Am nächsten Samstag bietet Holger noch einmal die Gelegenheit, seinen tollen Schiterberg kennen zu lernen und zu degustieren.
Samstag 27. April 17.00 - 21.00 Uhr Einladung und Details
Freunde, dieser gute Tropfen und die Weinfreundschaft mit Holger sind es mir doch alleweil wert, dass ich die Beine in den Bauch gestanden habe. Jawohl!
Im Herbst 2010 war ich mehrmals zu Gast in der Markthalle im Viadukt in Zürich als Gast von Slow Food mit meinen guten Weinen. Und ich sage Euch, von Montag bis Donnerstag Nachmittag war da oft "tote Hose". Die schöne Halle gähnte oft vor Leere und Langeweile, jawohl. Und ich stand mir die Beine in den Bauch. Ganz ehrlich, manchmal echt ätzend.
Na ja. Gute Absichten sollten auch belohnt werden. Die investierte Zeit und der Aufwand - darüber möchte ich nicht einmal nachdenken. Aber ... und hier kommt der springende Punkt ... ich habe da ein paar ganz gute Typen kennen gelernt. Einer davon ist Holger Herbst.
Holger, passionierter Hobby Winzer, hat mir einen neuen Weg zum meinem früheren Fast-Wohnort-und-Rebgebiet gezeigt. Er hat einen Rebberg bei Andelfingen am Schiterberg gepachtet und baut mit Hilfe von FreundInnen Pinot Noir an. Schweizer Landwein?!? Ui ui ui, kenn ich doch noch allzu gut von meiner Wohnzeit im Zürcher Weinland. Und ohne generelles Urteil, ich habe gerne allzu oft Finger, Lippen und Gaumen davon gelassen.
Aber ... Holger hat mir die Augen, den Gaumen und seine Flaschen geöffnet!
An früherer Stelle habe ich bereits über seinen tollen 2009er Schiterberg berichtet. Holger Herbst hat am letzten Sonntag zur Degustation des neuesten Jahrgangs 2011 geladen. Natürlich - da musste ich hin, da meine Genuss-Vorräte an 2009er Schiterberg erschreckende Schwindsucht zeigen.
Bei der Gelegenheit, hat Holger freundlicherweise noch eine der letzten Flaschen des 2010er spendiert und Folgendes sei hier berichtet:
Schiterberg 2010 - Eigenbau Holger Herbst - Kelterung Urs Pircher
Ein kühles Jahr mit 88 Oechsle Grad und 12.5°. Zu Recht haben Winzer und Oenologe entschieden, diesen vorwiegend im Stahltank auszubauen, damit er seine schöne Frucht behält und zeigt. Eine kurze Zeit im grossen Holzfass bringt ihm Gerüst und Stütze.
Klares, strahlendes und recht dichtes Rubinrot. In der Nase eine kühle Würze, und mit der Zeit zeigen sich schöne rotbeerige Noten, ein Hauch Muskatnuss, Himbeeren, die sich vor allem auch im Gaumen klar manifestieren. Schöne Pinot Noten mit guter Frucht. Die Tannine recht fein und eine präsente Säure, die zu einem Essen eine Balance bringen. Jetzt trinken bis 2015. 15.5 / 20 BAP.
Ein schöner Anfang - ich bin gespannt auf das Encore.
Schiterberg 2011 - Eigenbau Holger Herbst - Kelterung Urs Pircher
Der Wein bringt 13° aus den 96 Oechsle und wird ja von keinem geringerem als Urs Pircher, der ja auch schon Weltmeister des Pinot Noir war, gekeltert. Der Wein mit geringem Ertrag, sorgfältig ausgelesenem Traubengut und Ausbau während rund zehn Monaten im Doppelbarrique tönt vielversprechend. Also, rein ins Glas damit!
Helles, klares und strahlendes Rubinrot mit hellen Rändern. In der Nase ein sortentypisches Pinot Bouquet, warm, viel rote Beeren und feine Kräuternoten, ein Hauch Lakritze. Ein Nasenschmaus! Im Gaumen zeigt sich ein "warmer" Pinot, vollmundig mit viel Fruchtextrakt. Die Tannine sind unglaublich fein und weich. Der Ausbau im Holzfass gefällt sehr gut mit der richtigen Dosierung und Balance von Frucht und Holz. Eine schöne Würze, etwas Lakritze und Spitzwegerich mit recht langem Nachhall. Im Trunk zeigt sich der Wein mild, fast cremig mit nussigen Noten. Geniessen bei 16 - 18° von 2013 - 2016 durchaus im grossen Burgunderglas. Übrigens ist auch die neu gestaltete Etikette schön gelungen.
Für mich ein tolles Pinot Erlebnis - mit 17 / 20 BAP und einem Genusspreis von 17.50 schon fast ein Must-Have. Da konnte ich die Finger nicht davon lassen.
Am nächsten Samstag bietet Holger noch einmal die Gelegenheit, seinen tollen Schiterberg kennen zu lernen und zu degustieren.
Samstag 27. April 17.00 - 21.00 Uhr Einladung und Details
Freunde, dieser gute Tropfen und die Weinfreundschaft mit Holger sind es mir doch alleweil wert, dass ich die Beine in den Bauch gestanden habe. Jawohl!
Freitag, 29. März 2013
Drugo - last orders
Den grossartigen Cru Chianti Classico "Drugo" 2007 der Fattoria Santo Stefano hatte ich vor drei Jahren entdeckt und importiert. Dieser moderne Chianti mit Ausbau im Barrique und im Stil eines grossen Super-Tuscan hat seither viele Freunde gefunden.
Bei meinem Besuch der Fattoria Santo Stefano vor zwei Jahren habe ich vom Besitzer Agostino Bendinelli eine Flasche des Drugo 2001 erhalten. Na ja, also ein wenig fragen, bitten, betteln hat es schon gebraucht, um eine der allerletzten Flaschen dieses Shooting Stars zu erhalten. Der Drugo 2001 war nämlich der allererste Jahrgang, den die Familie Bendinelli produziert hat. Gambero Rosso hatte den grandiosen Neuling damals gleich mit zwei Gläsern ausgezeichnet.
Gestern war der richtige Tag, diesen auch zu kredenzen. Beim Öffnen der Flasche noch sehr verschlossen, ein ganz leicht muffiger Ton, ein recht reifer alter italienischer Wein. Ab in die Karaffe damit. Welche Offenbarung! Mit etwas Luft zeigt sich ein ganz toller Wein - Drugo 2001:
Im Glas ein dunkles Kirschrot, das kaum auf das Alter des Weins schliessen lässt, dicht und konzentriert. Im Bouquet eine schöne Palette von dunklen Beeren, Feigennoten, Kräutern, reife Noten, Herbstwald. Im Gaumen enorm dicht mit präsenter Frucht, gut eingebundenen und weichen Tanninen. Ganz lang im Abgang. Ein tolles Erlebnis, diesen 2001er verkosten zu dürfen - schöne 18.5 / 20 BAP. Auf dem Höhepunkt des Genusses. Die Frage nach dem weiter Lagern stellt sich kaum. Die einzige und letzte Flasche hat ihren Weg zu den Geniessern gefunden.
Der Drugo 2007 ist längst ausverkauft. In meinem Privatkeller habe ich noch drei Exemplare. Und eines davon hat die schmackhafte Lasagne begleitet.
Auch der Drugo 2007 bereitet immer wieder grosse Freude. Im Glas das für dichte Chianti typische dunkle Kirschrot. Schöne Frucht in der Nase, Holznoten der neuen Barriques, Hagebutten, schwarze Kirschen und Feigen, eine dezente Würze. Im Gaumen diese Fruchtsüsse, weich und mit feinen Tanninen. Mundfüllend und harmonisch.
Ein wenig Trauer schwingt mit beim Genuss. 2001 ist Geschichte und den 2007er werden wir noch ein oder zwei Mal geniessen und vielleicht noch manchmal davon träumen.
Bei meinem Besuch der Fattoria Santo Stefano vor zwei Jahren habe ich vom Besitzer Agostino Bendinelli eine Flasche des Drugo 2001 erhalten. Na ja, also ein wenig fragen, bitten, betteln hat es schon gebraucht, um eine der allerletzten Flaschen dieses Shooting Stars zu erhalten. Der Drugo 2001 war nämlich der allererste Jahrgang, den die Familie Bendinelli produziert hat. Gambero Rosso hatte den grandiosen Neuling damals gleich mit zwei Gläsern ausgezeichnet.
Gestern war der richtige Tag, diesen auch zu kredenzen. Beim Öffnen der Flasche noch sehr verschlossen, ein ganz leicht muffiger Ton, ein recht reifer alter italienischer Wein. Ab in die Karaffe damit. Welche Offenbarung! Mit etwas Luft zeigt sich ein ganz toller Wein - Drugo 2001:
Im Glas ein dunkles Kirschrot, das kaum auf das Alter des Weins schliessen lässt, dicht und konzentriert. Im Bouquet eine schöne Palette von dunklen Beeren, Feigennoten, Kräutern, reife Noten, Herbstwald. Im Gaumen enorm dicht mit präsenter Frucht, gut eingebundenen und weichen Tanninen. Ganz lang im Abgang. Ein tolles Erlebnis, diesen 2001er verkosten zu dürfen - schöne 18.5 / 20 BAP. Auf dem Höhepunkt des Genusses. Die Frage nach dem weiter Lagern stellt sich kaum. Die einzige und letzte Flasche hat ihren Weg zu den Geniessern gefunden.
Der Drugo 2007 ist längst ausverkauft. In meinem Privatkeller habe ich noch drei Exemplare. Und eines davon hat die schmackhafte Lasagne begleitet.
Auch der Drugo 2007 bereitet immer wieder grosse Freude. Im Glas das für dichte Chianti typische dunkle Kirschrot. Schöne Frucht in der Nase, Holznoten der neuen Barriques, Hagebutten, schwarze Kirschen und Feigen, eine dezente Würze. Im Gaumen diese Fruchtsüsse, weich und mit feinen Tanninen. Mundfüllend und harmonisch.
Ein wenig Trauer schwingt mit beim Genuss. 2001 ist Geschichte und den 2007er werden wir noch ein oder zwei Mal geniessen und vielleicht noch manchmal davon träumen.
Wie Friualano?
Wenn ich Friulano erwähne erhalte ich meistens Fragezeichen in den Gesichtern meiner Gegenüber. Ist ja auch nicht so bekannt bei uns. Die autochthone Traubensorte Friulano, die sinnigerweise aus dem Friaul stammt ist bei uns nicht sehr bekannt. Eigentlich schade, wenn man die Spitzenprodukte geniesst, die aus diesen Reben enstehen.
Heute im Glas eine Musterflasche Friulano Col Livius 2011 der Azienda Agricola La Tunella in Civiale del Friuli. Na ja - ich habe mich an der Friaul Degustation durch eine Reihe guter und leider auch mittelmässiger Friulano durchgekämpft. Und dann das hier!
Ich bin ehrlich gesagt immer wieder froh, Produzentenveranstaltungen zu verlassen mit einem seeligen Lächeln auf dem Gesicht und der Erkenntnis, nichts Überragendes gefunden zu haben. Kein Nachdenken-fühlen-schmecken, nein.
Aber bei der Veranstaltung kam ich nicht umhin, mir eine Musterflasche zur Nachverkostung zu sichern. Und heute wieder grosses Weinkino!
Das sorgfältig gelesene Traubengut wird für 36 Stunden einer Kaltmaischung bei nur 4° unterzogen. Der Most wird anschliessend kühl mit kontrollierter Temperatur vergoren. Nach der Gärung wird der Wein auf der Hefe in grossen Eichenfässern aus slowenischer Eiche ausgebaut.
Im Glas zeigt sich der Friulano in einem klaren, strahlenden Goldgelb. Im Bouquet offenbart sich eine tolle würzige Note des Holzausbaus. Ganz tolle Fassnoten begleitet von floralen Noten, blumig, schöne Noten von Mandeln, Lindenblüten. Im Gaumen eine tolle Erfahrung. Eine fruchtige Dichte mit toll eingebundenem Holz, viel Schmelz, Holunderblüten, weiss-florale Geschmacksnoten. Langer Abgang und auch das Bouquet bleibt ganz lange im leeren Glas. Grossartiger Wein. 18.5 / 20 BAP. Trinkreife 2012 - 2015.
Diesen Wein möchte ich immer wieder einmal im Glas haben - ich glaube ich werde beim Produzenten anklopfen und den Import prüfen. Freunde, unbedingt dranbleiben. Da wartet ein grosses Genusserlebnis.
Heute im Glas eine Musterflasche Friulano Col Livius 2011 der Azienda Agricola La Tunella in Civiale del Friuli. Na ja - ich habe mich an der Friaul Degustation durch eine Reihe guter und leider auch mittelmässiger Friulano durchgekämpft. Und dann das hier!
Ich bin ehrlich gesagt immer wieder froh, Produzentenveranstaltungen zu verlassen mit einem seeligen Lächeln auf dem Gesicht und der Erkenntnis, nichts Überragendes gefunden zu haben. Kein Nachdenken-fühlen-schmecken, nein.
Aber bei der Veranstaltung kam ich nicht umhin, mir eine Musterflasche zur Nachverkostung zu sichern. Und heute wieder grosses Weinkino!
Das sorgfältig gelesene Traubengut wird für 36 Stunden einer Kaltmaischung bei nur 4° unterzogen. Der Most wird anschliessend kühl mit kontrollierter Temperatur vergoren. Nach der Gärung wird der Wein auf der Hefe in grossen Eichenfässern aus slowenischer Eiche ausgebaut.
Im Glas zeigt sich der Friulano in einem klaren, strahlenden Goldgelb. Im Bouquet offenbart sich eine tolle würzige Note des Holzausbaus. Ganz tolle Fassnoten begleitet von floralen Noten, blumig, schöne Noten von Mandeln, Lindenblüten. Im Gaumen eine tolle Erfahrung. Eine fruchtige Dichte mit toll eingebundenem Holz, viel Schmelz, Holunderblüten, weiss-florale Geschmacksnoten. Langer Abgang und auch das Bouquet bleibt ganz lange im leeren Glas. Grossartiger Wein. 18.5 / 20 BAP. Trinkreife 2012 - 2015.
Diesen Wein möchte ich immer wieder einmal im Glas haben - ich glaube ich werde beim Produzenten anklopfen und den Import prüfen. Freunde, unbedingt dranbleiben. Da wartet ein grosses Genusserlebnis.
Montag, 25. März 2013
Die Spatzen pfeiffen's von den Dächern
Da komme ich nicht drum herum, gleich noch einmal einen Beitrag über Ferrero zu schreiben. Heute morgen kommt die neueste Ausgabe von Vinum ins Haus.
Überraschung! ... oder eben doch nicht wirklich?
Aktuell berichtet Vinum über die besten Brunello di Montalcino im anspruchsvollen Jahrgang 2008. Bekanntlich vergibt Vinum die Benotungspunkte sachlich, dosiert und meistens gar nicht überschwänglich.
250 Weine wurden verkostet und gerade einmal vier - 4!!! - erhielten die Bestnote von 18 von 20 Punkten. Und wenn Christian Eder auf eine 18 hoch geht, dann ist ein grossartiger Wein im Glas - jawohl! Aber eben, Christian, ganz überrascht hat mich Deine Benotung dann doch nicht.
Beim letzten Besuch im September 2012 bei Pablo Harri und Claudia Ferrero habe ich noch die Fassmuster der neuen Jahrgänge der Ferrero Weine verkostet - und das liess auch für die Zukunft wieder Grosses erahnen.
Die Azienda Agricola Ferrero habe ich letztes Jahr kennen gelernt. Es war für mich die überragende Entdeckung bei der Vinum Präsentation der besten Brunello Produzenten. Und wie. Den Brunello 2007 - der bei mir noch ein halber bis ganzer Punkt höher steht - habe ich letztes Jahr importiert und ich bin ab jeder Flasche immer wieder begeistert.
Als Weinliebhaber versuche ich immer wieder genau die Trouvaillen zu finden, die halt eben überdurchschnittlich gut sind, grossartig, genussvoll. Und oft sind das dann Geheimtipps zu genussvollen Preisen, bei denen der Inhalt und nicht (nur) die Etikette stimmt.
Vinum bestätigt, dass da ein grossartiger Produzent am Werk ist, der sein Handwerk versteht. Und die Resultate können sich sehen oder besser noch geniessen lassen.
Ferrero Weine - unbedingt probieren! Zum Genusspreis erhältlich bei Bona aestimare und der Online Vinothek.
Den Bericht von Vinum lesen Sie hier.
Überraschung! ... oder eben doch nicht wirklich?
Aktuell berichtet Vinum über die besten Brunello di Montalcino im anspruchsvollen Jahrgang 2008. Bekanntlich vergibt Vinum die Benotungspunkte sachlich, dosiert und meistens gar nicht überschwänglich.
250 Weine wurden verkostet und gerade einmal vier - 4!!! - erhielten die Bestnote von 18 von 20 Punkten. Und wenn Christian Eder auf eine 18 hoch geht, dann ist ein grossartiger Wein im Glas - jawohl! Aber eben, Christian, ganz überrascht hat mich Deine Benotung dann doch nicht.
Beim letzten Besuch im September 2012 bei Pablo Harri und Claudia Ferrero habe ich noch die Fassmuster der neuen Jahrgänge der Ferrero Weine verkostet - und das liess auch für die Zukunft wieder Grosses erahnen.
Die Azienda Agricola Ferrero habe ich letztes Jahr kennen gelernt. Es war für mich die überragende Entdeckung bei der Vinum Präsentation der besten Brunello Produzenten. Und wie. Den Brunello 2007 - der bei mir noch ein halber bis ganzer Punkt höher steht - habe ich letztes Jahr importiert und ich bin ab jeder Flasche immer wieder begeistert.
Als Weinliebhaber versuche ich immer wieder genau die Trouvaillen zu finden, die halt eben überdurchschnittlich gut sind, grossartig, genussvoll. Und oft sind das dann Geheimtipps zu genussvollen Preisen, bei denen der Inhalt und nicht (nur) die Etikette stimmt.
Vinum bestätigt, dass da ein grossartiger Produzent am Werk ist, der sein Handwerk versteht. Und die Resultate können sich sehen oder besser noch geniessen lassen.
Ferrero Weine - unbedingt probieren! Zum Genusspreis erhältlich bei Bona aestimare und der Online Vinothek.
Den Bericht von Vinum lesen Sie hier.
Freitag, 15. März 2013
Möge der Frühling kommen und Du bist dabei!
Ja, Freunde des guten Genusses - mal ganz ehrlich, wir haben den Schnee und die Kälte doch langsam etwas satt. Natürlich freue ich mich noch über ein paar Skitage. Aber bitte mit Sahne ... nein, mit Sonne, klar!
Ansonsten helfe ich dem Frühling doch selber etwas nach. Und Du kannst profitieren und die Frühlingsgefühle ebenfalls einläuten.
Am Freitag, 22. März 2013 lassen wir die Sonne von Südfrankreich ins Ybrig kommen - jawohl. Der Weinclub Ybrig lädt im Landgasthof Rösslipost in Unteriberg um 19 Uhr zu Tisch mit "Perlen aus Südfrankreich". Wir geniessen ein mediterranes Menü mit Weinen aus dem Rhonetal, Bandol und dem Languedoc Roussillon. Die Schweizer Weinmacherin Verena Wyss ist bei uns zu Gast. Da bahnt sich frühlingshaft Genussvolles an.
Hier kannst Du das Detailprogramm ansehen und Dich für einen Platz anmelden.
Es geht gleich weiter mit dem Genussprogramm. Am Samstag, 23. März 2013 von 13 - 17 Uhr haben wir im Weinkeller Richterswil offene Tür und Frühlingsdegustation. Und die Preise schmelzen wie der Schnee mit einem Frühlings-Degustationsrabatt von 10 % auf allen Weinen.
Meet & Greet: Verena Wyss ist bei uns in Richterswil zu Besuch. Du kannst sie persönlich treffen und einige ihrer tollen Weine probieren.
Und weiter geht es am Sonntag, 24. März 2013 von 11 - 18 Uhr. Wir sind am Mercato del Gusto im Casa d'Italia an der Erismannstrasse 6 in 8004 Zürich. Natürlich hoffen wir auf frühlingshaftes Wetter für Deinen Besuch am Mercato - die Messe für Qualitätsweine und Delikat-Essen. Viele Aussteller warten mit einem tollen Angebot auf - degustieren, probieren, Erfahrungen machen.
Wir sind da mit einigen unserer tollen Weine, die Du unverbindlich probieren kannst. Verena Wyss ist einmal mehr unser Gast und der Produzent Cantina die Gambellara ist ebenfalls mit einer Reihe schöner Weinentdeckungen bei Bona aestimare und der Online Vinothek mit dabei.
Ein Gratis-Eintrittbillet kannst Du einfach bei uns hier bestellen.
Wir freuen uns, mit Dir das Glas auf den Frühling zu erheben - prost!
Ansonsten helfe ich dem Frühling doch selber etwas nach. Und Du kannst profitieren und die Frühlingsgefühle ebenfalls einläuten.

Hier kannst Du das Detailprogramm ansehen und Dich für einen Platz anmelden.
Es geht gleich weiter mit dem Genussprogramm. Am Samstag, 23. März 2013 von 13 - 17 Uhr haben wir im Weinkeller Richterswil offene Tür und Frühlingsdegustation. Und die Preise schmelzen wie der Schnee mit einem Frühlings-Degustationsrabatt von 10 % auf allen Weinen.
Meet & Greet: Verena Wyss ist bei uns in Richterswil zu Besuch. Du kannst sie persönlich treffen und einige ihrer tollen Weine probieren.
Und weiter geht es am Sonntag, 24. März 2013 von 11 - 18 Uhr. Wir sind am Mercato del Gusto im Casa d'Italia an der Erismannstrasse 6 in 8004 Zürich. Natürlich hoffen wir auf frühlingshaftes Wetter für Deinen Besuch am Mercato - die Messe für Qualitätsweine und Delikat-Essen. Viele Aussteller warten mit einem tollen Angebot auf - degustieren, probieren, Erfahrungen machen.
Wir sind da mit einigen unserer tollen Weine, die Du unverbindlich probieren kannst. Verena Wyss ist einmal mehr unser Gast und der Produzent Cantina die Gambellara ist ebenfalls mit einer Reihe schöner Weinentdeckungen bei Bona aestimare und der Online Vinothek mit dabei.
Ein Gratis-Eintrittbillet kannst Du einfach bei uns hier bestellen.
Wir freuen uns, mit Dir das Glas auf den Frühling zu erheben - prost!
Samstag, 2. März 2013
Ferrero - ein Küsschen für Brunello!
Ferrero Küsschen - kennt man. Ja. Aber heute will ich doch über einen anderen Ferrero berichten. Keine Schokolade, natürlich geht es um guten Wein.
Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt. Im Vinum Kalender steht "Brunello Experience - 23. April 2012". Ja, da war ich und habe unzählige Rosso und Brunello di Montalcino verkostet. Wahrlich nicht alles ganz grosser Genuss. Und ehrlich gesagt, bin ich auch immer wieder froh darüber, wenn ich an einer Weinausstellung nichts Weltbewegendes finde - gar nichts, nada. Denn so lebe ich einfach biblisch ... "und führe mich nicht in Versuchung". Ich brauche nichts weiter zu verfolgen, basta.
Fast am Ende eines Marathons und nach Prüfung von über zwanzig Brunello Produzenten lande ich am Tisch von Ferrero und bin hin und weg, fast hypnotisiert von einer neuen Entdeckung. Ich probiere den Rosso di Montalcino und verschiedene Jahrgänge des Brunello. Wow - ganz grosse Geschichte, was da aus der Flasche ins Glas kommt.
Im September 2012 dann ein Besuch vor Ort und mehr zur Geschichte von Ferrero.

Pablo bewirbt sich nach seiner Ankunft einfach beim weltberühmten Castello Banfi und schreibt dort von 1982 - 1999 Weingeschichte. Als Chef-Oenologe ist er in diesem grossen Haus für die Produktion mehrerer Millionen Flaschen verantwortlich. Von 2000 - 2009 zeichnet Pablo beim biologischen Vorzeigegut Col d'Orcia verantwortlich für die Weinproduktion - auch hier entstehen unter seiner Ägide mehrere hundertausend Flaschen pro Jahr.
Im Jahre 2002 beginnen Pablo und Claudia mit dem Aufbau des eigenen Weinguts und Keller bei Sant'Angelo in Colle. Sie erwerben von Col d'Orcia einige ausgewählte Rebberge im Montalcino. Zusätzlich haben sie in der Maremma Rebberge bei Montenero d'Orcia. Und 2009 beschliesst Pablo Harri, sich mit Claudia ganz dem eigenen Wein zu widmen. Und wie - die Resultate sind einfach grossartig.

In den Weinbergen in Montecucco baut Ferrero je etwa ein Viertel Cabernet Sauvignon, Merlot, Montepulciano und Alicante an. Die Trauben werden separat vinifiziert und in gebrauchten Barriques ausgebaut.
Rosso di Montalcino 2010
Tiefes Purpurrot mit violetten Reflexen und schönen Kirchenfenstern. Das Bouquet sofort da mit Noten von Kakao, Kokosnuss, Röstnoten, schwarze Schokolade. Mit etwas Luft entwickelt sich die Vielfalt und zeigt schwarze Kirschen, Kaminnoten, Räucherspeck, Lakritz, Gewürze. Da könnte man ganz lange einfach genussvoll schnuppern. Im Gaumen dichte Frucht, schwarze Beeren, Brombeeren, viel Fruchtsüsse und Extrakt, präsente und gut eingebundene Tannine. Dieser Wein bietet jetzt schon viel Trinkgenuss und hat Potenzial. Ein toller Rosso - 17.5 / 20 BAP. Eine Kleinproduktion von rund 8'500 Flaschen.
Brunello di Montalcino 2007
Grosse Klasse - so macht Brunello Freude. Diese dichte Frucht mit Fruchtsüsse und einer eleganten Weichheit hat Stil und zu Recht gehört Ferrero zu den besten Brunello Produzenten. Ein betörendes Bouquet mit tollen Röstnoten, Feigen, süsse Gewürznoten, schwarze Kirschen - breit und unglaublich vielfältig. Von diesem Kunstwerk gibt es rund 9'000 Flaschen - glücklich, wer ein paar im Keller hat. Jetzt zu geniessen aber auch mit vielen Jahren Potenzial. 18.5 / 20 BAP.
Toscana Rosso IGT 2010
Diese Assemblage mit je 33 % Cabernet Sauvignon und Merlot und je rund 16 % Montepulciano und Alicante ist eine Genussbombe. Junges, dichtes Purpurrot mit violetten Reflexen und fast schwarzem Kern. Im Bouquet wuchtig im positiven Sinn mit enorm dichter Frucht, Kräuternoten, Fruchtsüsse, Wärme und Heunoten. Im Gaumen vollmundig mit viel Fruchtexktrakt und -Süsse. Ganz langer Abgang. Ausgewogen und kraftvoll. 17.5 / 20 BAP und ein enorm schönes Preis-Leistungsverhältnis für diesen Barriquewein.
Und bei so guten Weinen kann ich der Versuchung doch nicht widerstehen - die müssen in die Schweiz kommen. Alle drei erhältlich bei Bona aestimare oder Online Vinothek.
Donnerstag, 7. Februar 2013
Feiner mit Lagreiner!
Die Villa Karneid kennen wir ja schon und von diesem vorzüglichen Lagrein hatten wir die Jahrgänge 2008, 2009, 2010. Jetzt eingetroffen der neue Jahrgang 2011. Soviel vorweg - wieder grossartig.

Im Gaumen trotz der Jugend und des präsenten Gerbstoffes eine ganz weiche Fülle. Die Tannine sind da, dicht und zugleich unglaublich sanft und schön eingebunden. Wow - mundfüllend, total dicht und angenehm ausgewogen. Sehr harmonisch mit einer guten Fruchtsüsse. Wieder viel reife Brombeeren, Würze und einer frischen, angenehmen Säure. Das ist Trinkfreude pur!
Da mache ich der Familie Giovanett von der Kellerei Castelfeder doch gerne wieder ein ganz grosses Kompliment. Tolle Arbeit im Rebberg und im Keller der gekonnte Feinschliff mit einem nur teilweisen Barrique-Ausbau. Die Frucht bleibt voll erhalten, der Ausbau im Holzfass unterstützt die Struktur und gibt Fülle.
Das ist einer ganz grossen, trinkfreudigen Lagrein, welcher schon in der Jugend genossen werden kann obwohl auch dieser Wein einige Jahre Potenzial hat. 18 / 20 BAP für den tollen 2011er.
Erhältlich jetzt bei Bona aestimare und der Online Vinothek. Und ein ganz tolles Preis-Genussverhältnis.
Freitag, 25. Januar 2013
Unikate am See ...
Freunde des Guten, Freunde des Schönen - willkommen bei Unikate am See. Natürlich meine ich auch unsere ausgesuchten Weinunikate, welche an der Seestrasse 79 in Richterswil zu finden sind, logo, klar. Aber ... wie der Zufall so will, scheint die Seestrasse geradezu ein Hort von Unikaten zu sein.
Vor einigen Monaten wurde das Lokal an der Seestrasse 49/51 ausgeräumt. Die grossen Fenster zur Strasse mit Packpapier abgeklebt und gut sichtbar beschriftet mit "IN XX TAGEN GEHT ES LOS". Verheissungsvoll ... nur was geht denn hier los?

Ich fahre ja regelmässig da vorbei auf dem Weg zum Bona aestimare Degustationskeller. Mein Blick immer wieder magisch angezogen von dem Lokal. Und Ende November 2012 ist dann plötzlich Leben und Licht im Lokal ... und draussen ein Schild:
"Unikate am See"
Das macht neugierig und da eine gesunde Portion Neugier eine meiner Tugenden ist, mache ich einen Halt und schaue herein. Diese Geheimniskrämerei nach Wochen von Packpapier-verhüllten-schau-nicht-rein-Scheiben muss nun endlich gelüftet werden. Jawohl.
Ein freundliches "Hallo" lädt mich ein, als ich bei Unikate am See anklopfe. Drinnen treffe ich die beiden sympathischen Künstlerinnen Brigitte Ingold und Sarah Speich und mit Ihnen einen Einblick in die Welt ihrer Unikate.
Die Atmosphäre einladend, schlicht, einfach, gradlinig und gemütlich - genau mein Stil. Die beiden Frauen haben viel Zeit, Engagment und Herzblut in den Umbau gesteckt. Das sieht man. Die Wände frisch gestrichen, als Kontrast braune Natursteine in die Wand gesetzt. Das Ladenlokal schön eingerichtet und dekoriert, eine reiche Auswahl von Möbeln mit Chic und Accessoires im französischen Landhausstil von Sarah Speich. Die Ausstellung ergänzt durch die beeindruckenden Steinskulpturen von Brigitte Ingold. Einfach toll, was da entstanden ist.
Sarah und Brigitte laden am Samstag, 2. Februar 2013 zum Tag der offenen Tür ein. Nebst Ladengeschäft und Ausstellungsraum haben die beiden Künstlerinnen ihre Werkstatt da und man erhält einen Eindruck, wie die Kunstwerke entstehen, die man hier bestaunen und bewundern kann.
Schönes und Gutes passt bekanntlich zusammen - Unikate & Unikate.
So haben wir gemeinsam beschlossen, dass Bona aestimare am Tag der offenen Tür bei Unikate am See als Gast mit dabei ist. Wir freuen uns, Ihnen in diesem schönen Ambiente einige unserer ausgesuchten Weine zu zeigen. Und wir erzählen Ihnen gerne mehr über unsere Weinunikate und die "Künstler", die dahinter stehen.
Also, reservieren, hereinschauen, staunen, plaudern, probieren: willkommen!
Samstag, 2. Februar 2013 von 9 Uhr bis 16 Uhr
Tag der offenen Tür bei Unikate am See an der Seestrasse 49/51 Richterswil.
Vor einigen Monaten wurde das Lokal an der Seestrasse 49/51 ausgeräumt. Die grossen Fenster zur Strasse mit Packpapier abgeklebt und gut sichtbar beschriftet mit "IN XX TAGEN GEHT ES LOS". Verheissungsvoll ... nur was geht denn hier los?

Ich fahre ja regelmässig da vorbei auf dem Weg zum Bona aestimare Degustationskeller. Mein Blick immer wieder magisch angezogen von dem Lokal. Und Ende November 2012 ist dann plötzlich Leben und Licht im Lokal ... und draussen ein Schild:
"Unikate am See"
Das macht neugierig und da eine gesunde Portion Neugier eine meiner Tugenden ist, mache ich einen Halt und schaue herein. Diese Geheimniskrämerei nach Wochen von Packpapier-verhüllten-schau-nicht-rein-Scheiben muss nun endlich gelüftet werden. Jawohl.

Die Atmosphäre einladend, schlicht, einfach, gradlinig und gemütlich - genau mein Stil. Die beiden Frauen haben viel Zeit, Engagment und Herzblut in den Umbau gesteckt. Das sieht man. Die Wände frisch gestrichen, als Kontrast braune Natursteine in die Wand gesetzt. Das Ladenlokal schön eingerichtet und dekoriert, eine reiche Auswahl von Möbeln mit Chic und Accessoires im französischen Landhausstil von Sarah Speich. Die Ausstellung ergänzt durch die beeindruckenden Steinskulpturen von Brigitte Ingold. Einfach toll, was da entstanden ist.
Sarah und Brigitte laden am Samstag, 2. Februar 2013 zum Tag der offenen Tür ein. Nebst Ladengeschäft und Ausstellungsraum haben die beiden Künstlerinnen ihre Werkstatt da und man erhält einen Eindruck, wie die Kunstwerke entstehen, die man hier bestaunen und bewundern kann.
Schönes und Gutes passt bekanntlich zusammen - Unikate & Unikate.
So haben wir gemeinsam beschlossen, dass Bona aestimare am Tag der offenen Tür bei Unikate am See als Gast mit dabei ist. Wir freuen uns, Ihnen in diesem schönen Ambiente einige unserer ausgesuchten Weine zu zeigen. Und wir erzählen Ihnen gerne mehr über unsere Weinunikate und die "Künstler", die dahinter stehen.
Also, reservieren, hereinschauen, staunen, plaudern, probieren: willkommen!
Samstag, 2. Februar 2013 von 9 Uhr bis 16 Uhr
Tag der offenen Tür bei Unikate am See an der Seestrasse 49/51 Richterswil.
Montag, 21. Januar 2013
Der schwebende Wein ...
Für einmal geht es nicht um Wein ... na also, mindestens nicht ganz direkt. Indirekt hat es schon etwas damit zu tun und generell mit dem Schönen im Leben - bona aestimare!
Heute geht es um Genuss, Kunst und einen besonderen Künstler. Bühne frei für:
Norbert Staudacher
Geboren 1962 in Chur. Er lernte erst Bauzeichner und dann Schriftenmaler. Zum Künstler berufen, besuchte er Kurse an der Internationalen Akademie für Bildende Künste in Salzburg. Da ist zu Lesen in der Biografie: Gestalter, Fotograf, Erfinder - ich füge an, Metallkünstler.
Norbert pendelt zwischen St. Gallen und Berlin. Er experimentiert und arbeitet intuitiv. Zur Zeit entwickelt er seine eigene Technik mit Metallbildern und Fotografie. Tolle Werke mit viel Ausdruckskraft.


Ich nahm einige der Kunstwerke bei Bona aestimare auf und mache gerne auf diese praktischen, schönen und nützlichen Kunstwerke aufmerksam. Ganz ehrlich - das ist Kunst. Wahre Kunst, und Kunst, die in jedes Haus mit Sinn für guten Geschmack gehört.
Die fantastischen Weinständer gibt es als Tisch- und Standmodell und in verschiedenen Ausführungen und Kombinationen - einfach geniale Kunst. Das unwiderstehliche Angebot sollten Sie ansehen:
Weinständer von Norbert Staudacher

Also, meinen lieben Freund Norbert habe ich letzte Woche an seiner Vernissage in St. Gallen getroffen. Norbert ist fröhlich, gesund, kreativ - wir haben angestossen miteinander. Sehr zum Wohl! Ja, ich kenne den Staudacher und ich habe einen Weinständer des Künstlers bei mir zu Hause, an dem ich mich jeden Tag auf's Neue erfreue.
Norbert Staudacher zeigt bis am 28. Februar 2013 eine Ausstellung seiner neuesten Metallkreationen und Fotografiebilder in St. Gallen im Gewölbekeller der Vadian Bank.
Hingehen, ansehen, nachdenken ... und lebendige Kunst erleben!
Sonntag, 13. Januar 2013
Nein - nicht nur für Deutsche und ältere Damen!
Kennen wir doch, die Tafel bei vielen Touristencafés
Kännchen-Kaffee und Kuchen
Bogen drum machen, nichts wie weg ... oder doch nicht?
Da habe ich einmal eine neue Variante davon und dafür:
Merlot Dulce und Kuchen

Also, auf der Homepage von Swissmilk gibt es viele gute Rezepte und auch ein ganz tolles für einen Brombeer-Zimt-Cake - himmlisch. Nicht dass ich den selber gebacken hätte. Freunde, da kennt Ihr mich gut genug. Aber, probiert habe ich den schon selber. Und dazu einen passenden Dessertwein eingebracht - auch etwas Kreatives und auch himmlisch.
Bodegas Bordoy - Merlot Dulce 2009
Die Trauben wurden bis zur Überreife an der Rebe hängen gelassen. Tolle, konzentrierte Frucht, natürlicher Fruchtzucker. Durch eine schonende und kühle Gärung wird ein Gärungsstopp erreicht und der tolle Dessertwein bringt nur gerade 13.5° Alkohol und viel Geschmack.

Der Wein ist eine tolle Marriage mit diesem Kuchen, lässt sich jedoch auch gut mit Pfannkuchen mit Vanilleeis, vielen anderen Desserts oder einem milden Käse kombinieren. Dieser Dulce ist einmalig in seiner Art. 18 / 20 BAP. Dass diese Weinspezialität an der Weinausstellung in Sevilla eine Silbermedaille gewonnen hat, erstaunt nicht.
Der kleine Wermutstropfen: dies ist eine Kleinstproduktion von weniger als eintausend 5dl Flaschen - dies war die Flasche Nr. 301. Und es gibt nur noch ein paar Dutzend dieser herrlichen Merlot-Offenbarung - erhältlich bei Bona aestimare oder der Online-Vinothek.
Freitag, 11. Januar 2013
Was heisst hier "Petit" Verdot? Eigentlich sollte es doch eher "Grand" Verdot heissen
Zuerst ein paar Worte zu einer grossartigen Rebsorte - meiner Meinung nach doch etwas zu unrecht "Petit" genannt. Wer kennt das Gefühl, so von wegen kleiner Bruder - kleine Schwester? Dabei hätte man doch so viel zu sagen und zu bedeuten - genau!

Ganz selten wird Petit Verdot reinsortig angebaut. Aber wenn doch, kann das schöne Überraschungen bringen.
Überraschung ja, und traurig zugleich - die letzte Flasche Petit Verdot 1999 aus meinem Keller. Ich weine eine Freudenträne und trauere zugleich. Vom Petit Verdot Pirramimma 1999 aus dem australischen Mc Laren Vale hatte ich über die Jahre immer wieder eine Flasche genossen. Und heute ... fertig, aus, Ende der Show. Ein grossartiges Finale nach gut dreizehn Jahren. Applaus!
Im Glas immer noch ein dichtes, dunkles Rubinrot. Zwar leicht hellere Ränder - aber Chappeau - sehr gut erhalten, jugendlich. Das Bouquet öffnet sich - und bringt eine breite Palette von angenehmen Düften und Erinnerungen. Warme Noten, reife Brombeeren, ein Spaziergang in einem schönen Herbstwald mit raschelndem Laub und Sonnenschein, etwas Tabaknoten. Im Gaumen zeigt der Pirramimma zwar Reife - jedoch auf eine sehr angenehme Art. Die Gerbstoffe sind ganz weich und sanft. Viel Frucht, Brombeeren jedoch auch rotbackige Äpfel, etwas schwarzer Pfeffer, viel Fruchtsüsse, Mahagoni-Noten. Ausgewogen und harmonisch mit langem Nachhall. Toll - und immer wieder die Erkenntnis, dass gut gereifte Weine einfach Freude machen. 18 / 20 BAP.
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