Donnerstag, 1. September 2016

Warum hat die Champagner-Flasche wohl unten ein "Loch"?


Das edle Festtagsgetränk Champagner macht doch immer wieder Freude. Mindestens guter Champagner!

Schaumwein Prosecco Bona aestimare
Die Flasche etwas schwer, bauchig und dickwandig wegen dem hohen Druck in der Flasche.

Und unten? Eine Vertiefung. Wozu?

Ganz einfach. Zum Einschenken.

So sieht das aus, wenn ein Profi Champagner serviert: Chapeau!

Und übrigens: ja, wird sind gewohnt, Schaumweine aus Sektgläsern zu trinken.

Gute Schaumweine mit Flaschengärung - auch Méthode Traditionelle - genannt, zeigen sich jedoch in einem etwas grösseren Glas noch viel feiner. Ich nehme dafür gerne zum Beispiel das Schott Zwiesel 404.

Bei Bona aestimare gibt es übrigens diverse ausgezeichnete Schaumweine. Und auch schöne Gläser für die edlen Weine. Probieren und ausprobieren lohnt sich.

Weingenuss by Bona aestimare

Samstag, 27. August 2016

Grechetto - kennen wir nicht? Die Umbrier schon!

Die Rebsorte Grechetto ist eine autochthone Traube, die in diversen italienischen Regionen - vor allem auch in Umbrien - angebaut wird.

Ich war in Umbrien. Und ich gebe zu, müssig viele mässige Grechetto probiert. Nicht unbedingt Grossartiges. Aber ... wie immer gilt es die Trouvaillen zu finden.

Bei meinem ersten Besuch im Februar in Umbrien an der Anteprima Sagrantino habe ich einen Produzenten entdeckt, dessen Weine mir sehr gefallen haben. Zweiter Besuch auf dem Weingut im Mai. Und? Besichtigung und Degustation vor Ort: wieder gut. Sehr gut! Also nehme ich ein paar Flaschen nach Hause, lasse sie ruhen und gebe mir zeitliche und emotionale Distanz. Heute im Glass ein schöner, frischer Sommerwein:

Gute Weine Bona aestimare
Montioni - Umbria Grechetto IGT 2015 - Umbrien - Italien

In der Farbe ein dichtes Hellgelb mit grünlichen Reflexen. Schöne Kirchenfenster am Glas. Das Bouquet zeigt Noten von Agrumen, florale Noten, Holunderblüten, eine weisse Pfefferwürze. Im Gaumen eine tolle Frische, wieder mit floralen Noten, würzig, voll, balanciert. Macht Spass mit seiner dichten Frucht und knackigen, frischen Säure. Schön als gehobener Apérowein - besser noch zu einer Vorspeisenplatte oder einem feinen Fischgericht mit Olivenöl und Kräutern. 17-17.5/20 BAP - jetzt geniessen bis 2018.

Weingenuss by Bona aestimare

Sonntag, 21. August 2016

Château Doisy-Védrines - Sauternes geht immer

Ja, ich mag gute Süssweine. In der Tat. Und gute Sauternes gehören dazu. Diese Essenzen aus den von Botrytis reduzierten Traubenbeeren bringen erstaunlich gute Weine in die Flasche. Aus Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle entsteht Gutes! Heute im Glas:

Château Doisy-Védrines 2013 - Grand Cru Classé - Sauternes AOC - Bordeaux

Bordeaux Bona aestimare
In der Farbe ein helles Strohgelb, strahlend, klar. Das  Bouquet mit einem würzigen Botrytis-Spiel, Honignoten, reife Aprikosen, florales Bouquet, vielschichtig. Im Gaumen füllig mit viel Fruchtextrakt und einem schönen, frischen Säurespiel. Langer Abgang. Toll - kann einfach gefallen so ein Glas Sauternes zum Abschluss eines Essens. Meditation - Genuss. 18/20 BAP - jetzt geniessen bis 2025.

Weingenuss by Bona aestimare

Bei Bona aestimare gibt es übrigens viele gute Bordeaux-Weine >  Bordeaux Angebot

Freitag, 19. August 2016

Das Salz des Lebens

Wer kennt es nicht: das Märchen vom Salz. Öd das Leben, fad das Essen ohne Salz. Und ich esse bekanntlich gerne. Und gerne Gutes. Und gerne auch mit Freunden.

Freunde sind Menschen, die man mag. Und Menschen, mit denen man gerne etwas teilt. Und Freunde teilen auch selber gerne. So kürzlich geschehen, dass ich zu einem neuen Genusserlebnis kam. Ich erhielt eine grosse Dose:

Hawaiian Black Salt  -  Salt No. 6

Das tolle Gourmetsalz stammt aus Molokai auf Hawaii. Die beeindruckende schwarze Farbe erhält das Salz durch Aktivkohle, die während des Verfahrens der Salz- aufbereitung harmonisch eingebracht wird.

Genuss und Wein - Bona aestimare
Kommt dazu, dass Aktivkohle ein gutes und bekömmliches Nahrungs- ergänzungsmittel ist, dem man erst noch eine antitoxische Wirkung nachsagt. Sein milder, würziger Geschmack passt gut zu Fleisch, Fisch und Gemüse- gerichten. So probiert und genossen:

Was will man mehr als Salz vom Meer!

Beeindruckend in der Farbe, gut im Geschmack und erst noch gesund. Danke, Brigitte und Marco.

Ach ja, natürlich gab es auch gutes Glas Wein dazu. Mehr darüber demnächst hier.

Weingenuss by Bona aestimare

Donnerstag, 18. August 2016

Weinhof Kobler - Teil 3 - Weine aus Südtirol

Weinhof Kobler
Weinhof Kobler - was bisher geschah:

Teil 1 - Chardonnay

Teil 2 - Pinot Grigio

Und hier noch Teil 3 der Weinhof Kobler Trilogie mit dem Rotwein aus dem Südtirol.

Heute im Glas aus der Kleinproduktion von weniger als dreitausend Flaschen.

Weinhof Kobler - Merlot Riserva 2011 "Klausner" - Alto Adige DOC - Italien

Weine Südtirol Bona aestimare Schweiz
Die rund vierzig Jahre alten Reben gedeihen im Weinberg Klausner auf sandigem Boden mit geringem Lehmanteil. Der Wein wird in gebrauchten Eichenfässern ausgebaut.

Die Farbe ein strahlendes, klares und intensives Kirschrot mit einem dunklen Kern. Das Bouquet frisch mit leicht grünen Noten, etwas Zedernholz, auch Hauch schwarzer Pfeffer, Bleistift, etwas Teer, schwarzer Holunder, Cassis. Im Gaumen schwarzbeerige Frucht, wiederum Cassis und schwarzer Holunder, Schwarztee. Auch hier die zedrige Frische, pfeffrige Noten, schöne Tiefe und Würze. Mittlere Länge. Der in tiefen Lagen angebaute Merlot bringt doch stattliche 15° ins Glas. Man merkt die Volumenprozente nicht wirklich in der Nase und im Gaumen. Und doch sind das schon hohe Limiten für Norditalien. Der Wein gefällt mit seiner fruchtigen Frische, Fruchtsüsse und Würze. 17/20 BAP - jetzt geniessen bis 2018.

Wein Südtirol Schweiz
Der Weinhof Kobler ist Mitglied bei den
Freien Weinbauern Südtirols.

Eine interessante Entdeckung.

Weinmarketing Südtirol -
machen Sie auch gut. Attraktiv mit gutem Wiedererkennungswert.

Gute Weine aus dem Südtirol in der Schweiz by Bona aestimare

Sonntag, 14. August 2016

Es muss nicht immer Kaviar sein!

... und es gibt die Tage, an dem auch ein Zweitwein ins Glas kommt. Wenn der dann auch noch gut ist, umso besser.

Château Rieussec - gehört dem weltberühmten Hause Baron Lafite Rothschild - produziert einen hoch angesehenen Sauternes Süsswein in der höchsten Genuss-Klasse: 1er Grand Cru Classé. Und dann gibt es von Rieussec den kleineren Bruder - den sogenannten Zweitwein. Heute im Glas:

Carmes de Rieussec 2013 - Sauternes AOC - Bordeaux - Frankreich

Bordeaux Bona aestimare
Der Wein wurde aus 87% Semillon und 8% Sauvignon und 5% Muscadelle gemacht und reift während 18 Monaten im Eichenfass. Die sorgfältige Selektion des Traubenguts bringt auch hier schönen Genuss ins Glas. Die Farbe ist noch jung und sehr hell. Diese wird sich im Lauf der Zeit mit der Reife noch verdichten und dunkler werden. Im Bouquet dominiert Sauvignon, frische süsse florale Noten, feinwürzige Honignoten. Im Gaumen ein tolles Süsse-Säurespiel. Der Wein braucht etwas Luft. Beim Öffnen etwas leicht aber mit dem Atmen entwickelt er mehr Tiefe und Aromen. Gefällt gut und gibt viel hochklassigen Genuss für einen Alltagspreis. 17.5/20 BAP - jetzt geniessen bis 2023.

Weingenuss by Bona aestimare

Bei Bona aestimare gibt es übrigens viele gute Bordeaux-Weine >  Bordeaux Angebot

Freitag, 12. August 2016

Ruländer? Wie Ruländer?

Weinhof Kobler
Noch nie gehört: Ruländer? In Ordnung. Kann schon sein.

Aber Pinot Grigio - Pinot Gris - Grauburgunder schon. Klar doch. Also. Einfach:

Ruländer
ist ein Synonym für die vorgenannten Sorten und unter diesem Namen ist die Rebsorte in Deutschland und im Südtirol bekannt.

Lezte Woche im Genusstest Weinhof Kobler - Teil 1.

Heute Teil 2 - und ab in den Tasting Room for Humans. Der Wein von Armin Kobler im Glas:

Weinhof Kobler - Grauer Burgunder 2015 "Klausner" - Alto Adige - Italien

Wein Südtirol Bona aestimare
Der Grauburgunder aus tiefen, ebenen Lagen von rund 200 Metern von sandigen Böden mit wenig Lehmanteil zeigt ein helles Gelb, mit grau-grünlichen Reflexen. Beim Ausschenken ganz leichte Kohlensäure sichtbar, die sich allerdings verflüchtigt. Im Bouquet schöne Noten einer bund und dicht bewachsenen Blumenwiese, gelb-grünliche Äpfel, ein Hauch gelbe Birne. Im Gaumen frisch und leicht mineralisch. Der Wein hat keinen biologischen Säureabbau und wirkt im Moment etwas rustikal. Im sonnenverwöhnten 2015 hat der Wein in den tiefen Lagen doch recht Zucker zugelegt und zeigt mit 15° viel Volumen für einen Weisswein. Auch wenn man das weder im Bouquet noch im Gaumen merkt ist das doch schon recht füllig.

Der Pinot Grigio gefällt mit seiner Fruchtsüsse und mineralischen Frische. 17/20 BAP - jetzt geniessen bis 2017.

Weinhof Kobler - Teil 3: ein weiterer Wein in der Probe folgt.

Gute Weine aus dem Südtirol von Bona aestimare

Sonntag, 7. August 2016

Kann sich der grosse Robert Parker irren?

Robert Parker Wikipedia
Schwierig zu sagen. Möchte ich auch nicht behaupten. Der Weinpapst AD Robert Parker hat bekanntlich ein Flair für fette Weine, richtige Kraftpakete. Die erhalten in der Regel hohe Punktzahlen von ihm.

Im Keller habe ich wieder einmal einen Wein gefunden aus dem eher schwachen Bordeaux-Jahr 1999, bei dem ich meinte, der sei möglicherweise überfällig.

Parker konsultieren? Mache ich: 88 Punkte = 16-16.5/20 - trinken bis 2012. So die Meinung in Parker's Wine Guide. Au weia! Habe ich da etwas verpasst und vermasselt? Ab ins Glas damit:

Château La Fleur de Boüard 1999 - Lalande de Pomerol - Bordeaux - Frankreich

Bordeaux Bona aestimare
Beim Öffnen verbreitet nur schon der Zapfen des Château La Fleur de Boüard Frucht, Frucht und noch einmal Frucht. Enorm dicht. Der Wein dunkel, purpur mit violett-schwarzem Kern. Nur an den Rändern ein helles Granatrot. Das Bouquet verströmt viel Wärme, Waldbeeren, Pflaumen und reife Kirschen, Kompott mit Zimt- und Gewürznoten. Enorm schön. Darf Luft haben auch mit dem schönen Alter, denn dieser Wein kommt immer noch jung und jugendlich daher. Im Gaumen eine Fülle von Frucht, eleganter Kraft. Wiederum reife Kirschen und Pflaumenfrucht, Heidelbeeren, schöne Gewürznoten. Eine angenehme Fruchtsüsse, tief mit langem Abgang.

Der Wein hat viel Depot. Ziemlich wenig filtriert, was ihm vermutlich zusätzlich Kraft und Stoff gibt.

Der La Fleur wird aus rund 80% Merlot, 15% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon gemacht und während 12 Monaten im Barrique ausgebaut. Immer wieder erlebe ich die Bordeaux vom rechten Flussufer mit einem grösseren Cabernet Franc Anteil als kraftvoll, jung und langlebig. So auch hier wieder. 18/20 - jetzt schön mit Potenzial bis 2025.

Das hier ist ein Kraftpaket mit samtigem Reifepotenzial. Warum Parker nur 16-16.5/20 geben mag und empfohlen hat, die Flaschen bis 2012 zu leeren? Weiss ich nicht. Wäre auch schade darum.

Bin aber froh, 2016 and beyond, noch einmal fünf schöne Flaschen davon zu haben!

Übrigens manchmal hilfreich: die Umrechnungstabelle von 20 auf 100 von: vvwine.ch

P.S. Der tolle Bordeaux-Jahrgang bietet schöne Weine am Anfang der Trinkreife. Bis 15. August mit 15 % Rabatt - schönes Angebot.

Weingenuss by Bona aestimare

Samstag, 6. August 2016

Soave - Billigwein oder Klasse? Roncolato hat Stil!

Der Soave gehört wohl zu den bekanntesten Weissweinen Italiens. Die Weine werden aus einem Mehrheitsanteil Garganega und einem kleineren Teile Trebbiano di Soave gemacht. Von der billigen Massenware im industriellen Stil angebaut bis zu guten Spitzenweinen findet man alles unter diesem Namen.

Bona will nur Gutes, klar. Bona trinkt nur Gutes, auch klar. Heute im Glas:

Roncolato - Soave Classico 2015 DOC "Carcera" - Veneto - Italien

Roncolato Bona aestimare Schweiz
Der Name Carcera ist der Name der Hügellage dieser sehr guten Qualitätsprouktion. Der Wein gefällt mit einem hellen Strohgelb mit leicht grünlichen Reflexen. Im Bouquet frische Noten, floral, etwas Agrumen, Äpfel, Pfirsich und Birne, ein Hauch frische Karambole, ein wenig asiatische Gewürze. Im Gaumen dicht, vollmundig, angenehm rund. Auch hier wieder schöne Frucht, grüne Äpfel, ein Hauch Birne, Agrumen. Eine schöne Balance von Frucht mit einer erfrischenden Säure. Schöner Apérowein, rund und süffig, Mag auch zu vielen Vorspeisen gut passen. 17+/20 BAP - jetzt bis 2018.

Roncolato ist ein Famillienproduzent im Veneto mit tollen Weissweinen wie auch seinen hervorragenden Valpolicella Weinen - vom Valpolicella Superiore, Ripasso bis zum Amarone. Wo:

Weingenuss by Bona aestimare

Dienstag, 2. August 2016

Kellerfund - Château Sénéjac 1989

Immer wieder einmal liegt in einer Ecke des Kellers etwas herum, um entdeckt zu werden. Eine 6er OHK - lies Original Holz-Kiste - Bordeaux liegt da seit geraumer Zeit. Verschlossen, vernagelt!

Also: Hammer, Werkzeug her - Kiste aufbrechen. Lange genug gefaulenzt und nur herum gelegen.

1989. Alt? Ein sehr guter Jahrgang. Prüfen. Genusstest. Heute. Arbeit! Der Zapfen weindurchtränkt, sogar brüchig und die Flasche erst im zweiten Anlauf offen.

Bordeaux Bona aestimare
Château Sénéjac ist ein Cru Bourgeois im Haut-Médoc, der nicht sehr bekannt ist. Rund zweihundertausend Flaschen werden da aus alten Reben von Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot gefüllt. Diese Rebsorten zu rund 30% in neuen Barriques ausgebaut, erklären auch die Kraft des Weins im Glas.

Château Sénéjac 1989 - Cru Bourgeois - Haut-Médoc - Bordeaux - Frankreich

Eisch Bona aestimare
Im Kern noch recht dunkel mit Purpurnoten. Aussen zeigt sich doch ein reiferes Granatrot mit hellen Rändern. Das Bouquet am Anfang verhalten, etwas muffig, pilzige Noten und etwas rustikal. Gut?

Genauer hinschauen, -riechen und -schmecken. Ich tippe erst auf das kleinere Glas für einen doch leicht gealterten Cru Bourgeois. Mag er aber nicht, der dichte Cru Bourgeois. Braucht Luft!

Ich nehme das grosse Eisch SENSISPLUS Glas.

Es überrascht immer wieder mit seinem Effekt. Auch heute wieder mit dem Atmungseffekt einer Karaffe.


Bordeaux Bona aestimare
Das Bouquet immer noch sehr dicht, viel schwarze Beeren und Kirschen, Cassis, etwas Lakritze, tief und füllig, Veilchen, süsse florale Noten. Im Gaumen auch wieder dicht, noch fast jung, viel Kraft. Die Gerbstoffe präsent, wenn auch recht feinkörnig und gut eingebunden. Keine Spur von Müdigkeit. Brombeeren, schwarzer Holunder, Amarena-Kirschen, ein Hauch Pfeffer. Die feine präsente Säure lässt den Wein frisch und jugendlich erscheinen. Langer Abgang.

Macht Freude und hat sich vom Öffnen zum Genuss von 17 zu 17.5+/20 BAP entwickelt. Jetzt geniessen bis 2022.

Da mache ich mir doch um die restlichen fünf Flaschen keine Sorgen. Im Gegenteil! Einmal mehr: gute Bordeaux dürfen reifen. Und werden gut. Sehr gut!

Weingenuss by Bona aestimare

Bis 15. August 2016 noch Aktionspreise für die tollen Bordeaux 2006.

Montag, 1. August 2016

Weinhof Kobler - guter Wein ist verführerisch

Den Armin Kobler vom Weinhof Kobler habe ich vor kurzer Zeit einmal kennen gelernt. Freundlich, humorvoll, durchweg sympathisch, vielleicht etwas schräg mit ein paar Ideen im Auftritt, und wie er selbst vermerkt, auf jeden Fall auch eine weinbauliche Provokation.

Auf die Gefahr hin, dass mich eine Welle emanzipatorischer Empörung trifft: ich mag den Mann und seine Kunst. Ja, guter Wein ist Kunst und "Guter Wein ist verführerisch" - wie das Bild im Internet heisst.

Auch seine Schlagzeile auf der Homepage passt dazu: Der Betrieb ohne Tradition. Ein junger Betrieb. Armin hat erst 2006 begonnen, seine eigenen Weine auszubauen. Getroffen habe ich ihn an einer Produzentenausstellung in Zürich. Und seine Weine haben mir gut gefallen. Ich probiere nach. Heute im Glas:

Weinhof Armin Kobler - Ogeaner Chardonnay 2015 - Südtirol DOC - Italien

Weine Südtirol Bona aestimare
In der Tat auch verführerisch, dieser Chardonnay. Im grossen Burgunderglas mit einem strahlenden, leuchtendem Gelb. Das Bouquet Chardonnay-typisch, viel Banane, florale Noten, süsse Blüten, goldene Äpfel. Im Gaumen voll, saftig und dicht. Einerseits Schmelz und doch eine mineralische Frische. Recht süsse Frucht, schmeichelhaft, aber auch ein Esswein. Gefällt sehr gut. Ein Paradebeispiel für einen guten Wein aus dem Südtirol. 17.5-18/20 BAP - jetzt geniessen bis 2018.

Durchaus ansprechend, modern und orginell auch das Etikett. Auf jeder Flasche ist der entsprechende Rebberg schematisch angezeigt und abgebildet.

Weinhof Kolber - Teil 1: die weiteren Weine in der Probe folgen.

Gute Weine aus dem Südtirol von Bona aestimare

Donnerstag, 28. Juli 2016

Heute wieder einmal Bürgerwein - da bin ich gerne Bürger

Bordeaux Bona aestimare
Die Weine von Bordeaux wurden 1855 nach den damals best bezahlten Weine in die Grand Cru Classé Ordnung aufgenommen. Und die weniger hoch dotierten wurden immerhin eingestuft als: Cru Bourgeois - Wein für die gehobenen Bürger.

Zu denen gehört Château d'Agassac, ein unglaublich hübsches, zierliches Wasserschloss - märchenhaft.

Und ein immer wieder betörender Wein in einer ganz tollen Preisklasse - nix Bordooo ist teuer. Wirklich ein schöner Wert. Und natürlich verbunden mit ein wenig Geduld, Freunde. Heute aus der kleinen, halben Flasche:

Château d'Agassac 2002 - Cru Bourgeois - Haut-Médoc - Bordeaux - Frankreich


Bordeaux Bona aestimare
Im Kern immer noch Purpurrot. Gegen aussen ein helleres Granatrot. Zeigt wenig Reife in der Farbe. Das Bouquet kräftig, etwas rustikal. Und jung. Holunderbeeren, etwas Brombeeren, Lakritze, Cassis, dunkle Noten, ein Hauch Teer. Tief und jugendlich. Im Gaumen ebenfalls noch jung mit viel schwarzer Frucht. Wieder Holdunder, Cassis, Lakritze, eine schöne Fruchtsüsse balanciert mit einer stützenden, frischen Säure. Recht lang im Abgang. Macht Freude hat aber noch enorm Potenzial für Finesse mit mehr Reife. Aus der kleinen Flasche jetzt 17.5+ und legt sicher noch zu: 18/20 BAP - 2018 bis 2025.

Weingenuss by Bona aestimare

Mittwoch, 27. Juli 2016

Ku & Ku in bombastischer Form

Ku - steht einmal für Kuonen, Gregor Kuonen. Ku - steht hier auch für Kunst.

Gregor Kuonen Bona aestimare
A.F. Kuonen hat sich selber zum 50. Geburtstag eine AOC Valais 2003 in einer bombstischen Flasche mit Künstleretikette abfüllen lassen. Lange hat das Kunstwerk bei mir im Keller geruht. Heute im Glas:

Gregor Kuonen - Collection 2003 - AOC Valais

Die Flasche - eine Granate süditalienischen Formats,nur noch wuchtiger - auch leer weit über ein Kilo schwer. Gewichtheben ist angesagt. Die Etikette von K. Walden mit viel Silber, Gold und bunten Farben in sehr ansprechender Kunst gestaltet. Gefällt.

Und der Inhalt nach dreizehn Jahren?

Der Wein geheimnisvoll deklariert als "Assemblage von edlen Traubensorten im Einfass ausgebaut". Das lässt uns ahnen, dass verschiedene der von Gregor Kuonen angebauten Reben hier kunstvoll assembliert wurden. Ich schätze Pinot Noir, Syrah, Humagne Rouge dürften diesem dichten Tropfen zugeteilt worden sein. Die Farbe recht dunkel, Purpurrot. Die Nase fruchtig, rote und schwarze Beeren, Kirschen, etwas Kaffee und Caramelnoten. Im Gaumen immer noch viel Stoff, gereiftes Fruchtextrakt, Pflaumen, wieder schwarze Beeren, ein Hauch Pfeffer- und Gewürznoten.

Schott Zwiesel
Das kleine Geheimnis um ältere, reife Weine?

Ich nehme die Colllection 2003 von Gregor Kuonen im kleinen 404 Vina Glas von Schott Zwiesel. Da hält auch ein älterer Schweizer Wein die Kraft.

Gefällt, diese Wein-Kunst: 17.5-18/20 BAP - jetzt geniessen bis 2018.

Aktuelle Weine und Jahrgänge von Gregor Kuonen und die sehr guten Vina Gläser von Schott Zwiesel erhältlich bei www.gute-weine.ch

Weingenuss by  Bona aestimare

Montag, 25. Juli 2016

Gleich noch einmal 2004 - und?

Nach der Erfahrung mit dem schönen und reifen Château Musar kommt mir gleich noch einmal eine Flasche 2004er in die Finger ... und ins Glas. Gleicher Jahrgang, auch mediterran, doch, ähnliche Stilistik, wenn auch komplett andere Traubensorten. Auch viel jünger, dichter. Der Wein aus Bandol aus Böden mit etwas Lehm- und viel Kalkgestein wird aus älteren Reben gemacht. Rund 95% Mourvèdere mit etwa 5% Grenache. Der sorgsame Ausbau im grossen Holzfass während langer Zeit. Im Genusstest heute:

Château Jean-Pierre Gaussen - Longue Garde 2004 - Bandol AOC - Frankreich

Wein kaufen Bona aestimare
Ein dichtes, dukles Purpurrot mit violetten Reflexen und fast schwarzem Kern. Jugendlich. Im Bouquet viel warme Noten, komplex, vielschichtig, dicht. Warme Noten von reifen Brombeeren, Pinienwald mit dem Harz in der Luft bei einem Spaziergang an der Küste von Bandol, Fruchtsüsse, süsse orientalische Gewürze, ein Hauch Tabak, schwarzes Kirschenkompott. Ganz toll und immer wieder heisst es genussvoll schnuppern.

Im Gaumen - und jetzt kommts: Gaussen auch bei älteren gereiften Weine immer erst ... ??? ... KS - will heissen: nicht sichtbare Kohlensäure, die aber fein im Gaumen wahrnehmbar ist. Schon erlebt beim 2001er und bei anderen Jahrgängen von Gaussen. Irritiert. Immer wieder kurz die Frage am Anfang des Probierens und schlussendlichen Geniessens: ist hier alles richtig gelaufen? Leicht fehlerhaft? Nachgärung?

Ein halbe Stunde Luft im grossen Glas, eine Karaffe: weg. KS weg! Dann: grosser Genuss. Im Gaumen diese unglaublich schöne Frucht, Brombeeren reif und süss, eine ganz leichte Pfefferwürze, Süssholz, Cassis, schwarzer Holunder, Schwarztee. Ich ein grosser Freund von Mourvèdre, ich bin kein Freund von Schwarztee. Aber an diesen "Tee" könnte ich mich gewöhnen. Enorm lang mit Tiefgang. Und jung. 18.5/20 BAP - kann man jetzt gut geniessen bis 2024. Ich hoffe, ich finde noch einmal eine Flasche im Gestell.

Weingenuss by Bona aestimare

Sonntag, 24. Juli 2016

Ein reifer Priorat ... aus dem Mittleren Osten?!

Gut, ich liebe reife Weine. Ja. Und ich entdecke im Caveau eine letzte Flasche Château Musar. Gehört angeblich zu den besten 50 Weinen der Welt. Ich habe ihn immer wieder einmal probiert. Nicht immer gleich - der 2007er hat mich nicht beim letzten Mal nicht so überzeugt. Der 2004er schon - und dieser heute wieder im Glas:

Château Musar 2004 - Gaston Hochar - Beeka Valley - Libanon

Château Musar - Bona aestimare
Die Traubensorten des Weins Cabernet Sauvignon, Carignan, Cinsault, ähnlich wie im spanischen Priorat. Ein spannender Ausbauprozess. Sechs Monate nach der Ernte wird der Wein während rund achtzehn Monaten in französischen Barriques ausgebaut. Dann wird der Wein assembliert - heisst der Wein der verschiedenen Traubensorten zusammengeführt und noch einmal während zwölf Monaten in Zementtanks gereift. Dann noch einmal vier Jahre (!) Flaschenreife bevor er auf den Markt kommt. Also schon ziemlich gereift nach sieben Jahren.

Die Farbe nun mit einem reifen Rubinrot mit einer leicht hellen, pflaumigen Note. Im Bouquet eine Fülle von Düften, reif und vielschichtig. Feigen, Datteln, reife Brombeeren, Lebkuchengewürz, Rosmarin und Thymian, Kakao. Im Gaumen eine schöne Fruchtsüsse, auch wieder reif, weiche Tannine, eine stützende Säure, die den Wein immer noch frisch macht. Dörrfrüchte, Feigen, Pflaumen. Doch gefällt sehr gut. Erinnert mich etwas an einen gereiften Wein aus dem Priorat - nur feiner, eleganter. Und im Gaumen sind da auch schon fast ein wenig die süssen Portweinnoten eines 20-jährigen Tawny. Mag ich auch.

Ich mag 18.5/20 BAP geben - und meine jetzt geniessen bis 2018. Der hält zwar länger aber wird meiner Meinung nach nicht besser. Jetzt ein toller Genuss, dekantiert mit zwei bis drei Stunden Luft ein Fülle an Bouquet und Geschmack.

Weingenuss by Bona aestimare

Freitag, 22. Juli 2016

Der kleine Lagrange vom Millennium

Immer wieder die Diskussion über Bordeaux? Bordeaux?! Bordeaux!

Zu teurer, zu alt, zu jung ... und überhaupt. Als überzeugter Bordeaux-Anhänger finde ich das müssig. Zu teuer? Ja natürlich, selbstverständlich, wenn Du die überteuerten Etiketten trinkst! Angeber, Schnösel, Etikettentrinker! Zu alt? Selten wirklich bei wirklich guten Bordeaux-Weinen. Schön in der Reife auch nach dreissig (30!) Jahren - siehe unten. Zu jung? Leider immer wieder die Erfahrung der Ungeduldigen. Heaven can wait - Bordeaux auch. Nun, heute im Genusstest:

Les Fiefs de Lagrange 2000 - St. Julien AOC - Bordeaux - Frankreich

Bordeaux 2006 www.bona-aestimare.ch
Der Wein aus dem Jahrtausend-Jahrwechsel-Jahr 2000. Ein grossartiger Jahrgang. Auch ein wenig hochgejubelt. Erlebt man auch nicht alle Tage so einen Jahrtausendwechsel. Gut, Hype, Sonne ein gutes Bordeaux-Jahr. Wirklich?

Die Farbe im Kern immer noch Purpurrot mit fast schwarzem Kern. Am Rand ein Granatrot, welches nur wenig einer ersten Reife anzeigt. Jung, dicht, dunkel. Das Bouquet vielschichtig, komplex und mit viel warmen Noten. Fruchtsüsse, dunkle Rosen, florale Noten, Sonne im Unterholz, ein Hauch von Harz, Süssholz und Gewürze. Der Wein macht Freude, immer wieder daran zu schnuppern. Im Gaumen dicht und weich, fast samtig. Die Tannine sind feinkörnig und schön eingebunden. Wieder angenehme Frucht. Schwarze Kirschen, Holunder, Cassis, schwarzbeerig. Langer Abgang. Dieser Wein hat Tiefgang. Und wenn der Zweitwein von Lagrange schon so gut ist, wie ist dann wohl der grosse Lagrange? Respekt für Château Lagrange und seine Weinmacher. 18.5-19/20 BAP - jetzt schön zu geniessen und bis 2024 sicher weiter ein Erlebnis.

Kürzlich genossen die hervorragenden 1986er: The great Bordeaux Experience. Ich war da ein wenig skeptisch, die reifen Weine bei schönem Wetter draussen zu verkosten. Aber geht doch schon gut bei kräftigeren, jüngeren Bordeaux. Feiner Alpenwein - darf sein.

Weingenuss by Bona aestimare

Mittwoch, 20. Juli 2016

Macht Freude - Chardonnay aus dem Piemont

Heisse Sommertage - kühler Weisswein, ein wenig vom Piemont träumen. Durchaus eine schöne Kombination.

Er macht schon gute Weissweine, dieser Bruno Giachino von Cadia. Weiss ich. Ich mag seinen Sauvignon Blanc sehr und auch seinen Langhe Arneis. Und heute im Glas:

Cadia - Chardonnay 2014 "Avni" - Langhe - Piemont - Italien

Cadia Schweiz Bona aestimare ch
Ein goldenes Gelb strahlt im grossen Burgunderglas.

Das Bouquet frisch mit Noten vom Ausbau im Barrique während sechs Monaten. Neues Holz mit Zitrusnoten, erfrischend, Vanille, Banane und florale Noten.

Im Gaumen füllig, dicht und wieder eine schöne Frische mit Zitrusfrucht, mineralischen Noten und Vanille. Aufgrund des durchaus prägnanten Holzeinsatzes würde ich den Wein nicht zu lange lagern sondern mit möglichst viel Frucht trinken.

Ein vollmundiger Chardonnay, der mit seiner Frische den Gaumen an den Sommertage erfreut. 17-17.5/20 BAP - jetzt bis 2018.

Wer auch Sommergenuss will. Ein paar Flaschen der Weissweine von Cadia lagern noch im Keller von Bona aestimare

Dienstag, 19. Juli 2016

Etna - Vulkan!

Immer wieder einmal sprechen Weinfreunde über vulkanische Weine. Die Einen wissen genau, was damit gemeint ist. Die Andern rätseln. Ich liebe Weine aus Trauben von vulkanischen Böden. Die Weissen aus hohen Lagen mit mineralischer Frische. Die Roten dicht und bitte möglichst gereift.

Vulkan - wie schmeckt das? Heute im Glas vom Ätna aus Sizilien:

Azienda Falcone - Aitho 2014 - Etna DOC - Italien

www.gute-weine.ch   www.bona-aestimare.ch
Wer in Sizilien nur dunkelste Weine vermutet liegt falsch. In der Farbe würde der Wein aus der autothonchen Traube Nerello Mascalese in einer Blinddegustation eher als Pinot Noir oder Nebbiolo durchgehen. Die Reben wachsen auf 900 Meter über Meer am sizilianischen Ätna-Vulkan. Die Farbe zeigt ein helles, klares Grantrot mit schönen Kirchenfenstern. Im Bouquet recht erdig, trocken, ein wenig rote Beeren und rote Kirschen, süssliche florale Noten, etwas Nelkengewürz, trockenes Holz und Süssholz. Im Gaumen dieser unendlich schöne erdig, vulkanische Geschmack. Nichts für Fruchttrinker. Da kommen schwarze Lavanoten in den Gaumen mit viel Tannin, Rauch- und Teernoten. Ja, so schmeckt Wein von vulkanischer Erde - ein Paradebeispiel. Trotz der Dichte und Wucht bringt der Wein auch Frische aus dem Süden wohl aufgrund der schönen Höhenlage der Rebberge. Zugegeben: nicht jedermann's - jederfrau's Geschmack. Und jung. Definitiv zu jung. Dieser Wein ist toll und wird Weinkennern in ein paar Jahren richtig Freude machen. 18/20 BAP - 2017 bis 2025.

An einer Produzentenmesse in der Schweiz habe ich den Produzenten und seine Weine kürzlich entdeckt. In der Schweiz leider (noch) nicht erhältlich. Eine Flasche genossen ...

Weingenuss by Bona aestimare

P.S. Vulkanische Weine sind gut und spannend, zu entdecken. Der übernachste Anlass im Weinclub Ybrig ist der Traubensorte Aglianico gewidmet. Mehr zum Anlass am Freitag, 26. August 2016: Aglianico - der Barolo des Südens.

Freitag, 15. Juli 2016

Finca El Molar - Roble

Welch schöne Ähnlichkeit der beiden Bilder. Einmal Natur und einmal die Natur in der Flasche mit einer schönen Etikette.

Finca El Molar Bona aestimare
Finca El Molar Roble Bona aestimare



Heute im Glas: Natur - Biologischer Wein aus Spanien - Genuss!

Finca El Molar - Roble 2013 - DO Manchuela - Spanien

Diese Assemblage aus 40% Merlot, 30% Cabernet Sauvignon und 30 % Syrah von der Finca El Molar aus der DO Manchuela ist sehr gelungen. Die Reben wurden im September in einer perfekten Reife geerntet. Der Ausbau findet während rund vier Monaten in belegten Barriques statt. Der Wein ist bio zertifiziert.

Ein klares, dunkles Purpurrot, leuchtend mit schönen Kirchenfenstern. Das Bouquet tut sich mit der Luft auf und zeigt vielfältige schöne Noten in der Nase. Viel Frucht, schwarze und rote Beeren, ein Hauch Lakritze, Gewürznoten. Im Gaumen zeigt er eine schöne Kraft mit Eleganz, wiederum viel Frucht, eine angenehme Fruchtsüsse und frische Mineralität. Gefällt sehr gut: 17.5/20 BAP - jetzt geniessen bis 2020.

Rus Finca El Molar
Weingenuss by Bona aestimare

Am 29. und 30. Oktober 2016 ist die sympathische Gutsbesitzerin Rus Jimenez bei uns zu Gast an der Herbstdegustation im Hotel Engel Wädenswil. Im Kalender reservieren. Dabei sein - geniessen: Anmeldung mit gratis Eintritt

Donnerstag, 14. Juli 2016

Sommer - und ein frischer Verdejo

Die Weissweintraube Verdejo wird zu einem grossen Teil in der spanischen DO  Rueda angebaut. Früher entstanden oft recht plumpe Weine. Und heute? ... heute im Glas:

Dominio de Verderrubi - Verdejo 2015 - DO Rueda - Spanien

Das Jahr 2015 ein gelungener Jahrgang speziell für Weissweine in vielen Regionen.

Verdejo Bona aestimare
Der Verdejo zeigt ein klares, strahlendes Hellgelb im Glas mit schönen Kirchenfenstern. Die Nase wir mit Noten von Agrumen, einem Hauch Kräuter, Loorbeer, Stachelbeeren, Pfirsich, Apfel und Lindenblüten verwöhnt. Im Gaumen ein schöner dichter Antrunk, rund und nachdem die Flasche eine Zeit offen ist, schon fast nussig, cremig. Mag Luft haben, dieser Verdejo und entfaltet sich im grösseren Glas bei wärmeren Temperaturen sehr schön.

Weich, angenehm balanciert. 17.5/20 BAP - jetzt geniessen mit schönem Potenzial bis 2018.


Wer den Verdejo auch geniessen will - einfach bestellen. Genuss für CHF 12.50. Wo:

Weingenuss by: Bona aestimare