Dienstag, 18. August 2015

Bona goes Engadin - Weingala Piemont im Waldhaus Sils

Eine der führenden Wein-Journalisten der Schweiz - Stefan Keller - organisiert immer wieder Top-Weinveranstaltungen. So auch wieder jetzt:

Grosse Weingala Piemont

im Waldhaus Sils am 25. August 2015


Eine stattliche Anzahl Produzenten ist persönlich vor Ort. Fratelli Grasso - "mein" Produzent aus dem Piemont, den ich vertrete, ist ebenfalls da. Grund genug für mich, da zu sein. Da zu sein mit dem Produzenten, da zu sein für Kunden, die vielleicht diese tollen Weine kennen lernen wollen ...  auf jeden Fall sollten.

Die sympathischen und bescheidenen Brüder Luigi und Alfred - eben die Fratelli Grasso - haben ja kürzlich für ihre erste Riserva von Decanter die Goldmedaille und den Titel für die beste Barbaresco Riserva erhalten.

Sagt eigentlich schon fast alles.

Toll, wirklich toll. Ich schätze die Nebbiolo-Weine dieses Produzenten seit einiger Zeit. Grossartige, finessenreiche Qualität von feinster Güte. Da steckt viel sorgfältige Arbeit im Rebberg und Können im Keller dahinter. Kompliment.

Im renommierten Waldhaus Sils erwartet die Gäste ein tolles Programm: Degustation, Seminar und Gala Diner mit passenden Weinen. Es lohnt sich.

Bona aestimare ist an der Weingala mit dabei und natürlich habe ich auch ein Spezialangebot bereit für alte und neue Liebhaber der tollen Weine von Fratelli Grasso.

Anmeldung für Seminar und Nachtessen - Platzzahl beschränkt:

Telefon    081 838 51 00   oder E-Mail      mail@waldhaus-sils.ch

Clerc Milon Rothschild 1993

Das Jahr 1993 war im Bordeaux mittelmässig - aber doch ein Lichtblick nach den sehr durchzogenen Vorgängern 1991 und 1992. Auch ein Lichtblick im Glas?

Clerc Milon Rothschild 1993 - Pauillac - Grand Cru Classé

In der Farbe ein recht dichtes Purpurrot, klar und kräftig. Im Bouquet herrliche Bordeaux-Aromatik. Viel rotbeerige Frucht und florale Noten, dunkle Rosen. Enorm vielschichtig und einladend. Im Gaumen zeigt sich der Wein angenehm weich und rund. Ein harmonischer Bordeaux in seiner schönsten Reifephase. Eine schöne, volle Fruchtsüsse. Die Tannine weich und sehr schön eingebunden. Mittellanger Abgang.

Ein Genuss: 17.5/20 BAP - jetzt geniessen bis 2019.

Auch da zeigt sich wieder einmal die verlässliche Bordeaux-Regel: Grosse Jahre - kleine Weine. Kleine Jahre - grosse Weine. Und das Haus Rothschild gehört zu den grossen Weinen, die auch in kleinen Jahren tolle Weine machen - auch nach über zwanzig Jahren ein Genusserlebnis.

Frisch, kreativ - ungewohnt!

Salome von Brünig habe ich kennen gelernt als als Nachfolgerin für den Bona aestimare Pop-up store in Richterswil.

Sie hat das Ladenlokal an der Dorfstrasse 40 in Richterswil ab Juli 2015 übernommen und bietet dort bis Ende Jahr eine Palette an kreativen Artikeln an - selbstgemacht von der Künstlerin.

Wer sich sein eigenes T-Shirt designen will: Shirt aussuchen, Muster aussuchen, Farbe wählen - Salome macht ein Unikat für Dich.

Weitere Artikel: die Ladestation für Mobiltelefone. "Handy-Garage" in diversen Designs, Kunstkarten, Lederartikel - alles Handarbeit.



Ungewohnt? Ungewohnt! So nennt sich auch ihre homepage           www.ungewohnt.ch

Sympathisch, originell, kreativ und frisch. So präsentiert sich ihr Laden und Werkstatt an der Dorfstrasse 40 in Richterswil. Vorbei gehen, hereinschauen, staunen

Sonntag, 16. August 2015

Nau & Co ...

... steht für 80 % Connonau di Sardegna mit 20 % Company in Form von Cabernet Sauvginon. Ich meine eine gelungene Assemblage.

MORA & MEMO - Nau & Co 2012

Der schöne Rotwein des sardischen Familien-Weinguts MORA & MEMO zeigt im Glas ein dichtes Rubinrot. Im Bouquet eine Fülle von roten Beeren, schöne Gewürznoten, Fruchtsüsse, etwas Schokolade und Kaffee. Im Gaumen zeigt sich der Wein mit Fülle, recht weich mit schönem Trinkfluss und balanciert. Die Gerbstoffe und das Holz sind sehr gut eingebunden. Ein schöner Alltagswein - 17/20 BAP - jetzt geniessen bis 2018.


Wer ihn auch probieren will: einfach anfragen bei Bona aestimare.

Der grosse Blues im Ybrig? Freude herrscht!

Freunde, so war das nicht gemeint mit dem Blues - eher ein grosser Grund zur Freude.

Wenn eine grossartige Blues-Band wie 4SOME BLUES ein Konzert im Ybrig gibt, heisst es dabei sein - unbedingt!

4SOME BLUES, das ist: Walter Baumgartner, der solo und in verschiedenen Formationen aufspielt und ein Teil der legendären original Mojo Blues Band.

 4SOME BLUES spielt live im Landgasthof Rösslipost in Unteriberg am

Samstag, 22. August 2015 - Blues & Dine - ab 18.30 Uhr

Sonntag, 23. August 2015 - Music Brunch - ab 10.00 Uhr

Nebst guter Musik sorgt Kathrin Fässler Grossen von der Rösslipost mit ihrem Team für ein kulinarisches Programm aus der bekannt guten Rösslipost-Küche.



Reservation: Rösslipost   Telefon  055 414 60 30  oder  info@roesslipost.ch

Ich bin mit dabei - frei nach dem Motto: Bona aestimare - das Gute geniessen!

Mittwoch, 12. August 2015

Pardon - encore une fois


Pardon mes amis - ich gebe zu Bandol kommt immer wieder einmal auf diese Seite. Ist aber auch immer wieder wirklich gut. Und lohnenswert. Und genussvoll. Also ... heute vom  Familienweingut Domaine de Suffrène im Glas in Weiss und Rot:

Domaine de Suffrène - Bandol AOC -Blanc 2014

Der schöne Weisswein aus 50% Ugni Blanc und 50% Clairette zeigt ein klares strahlendes Hellgelb. Im Bouquet wunderschöne frische Noten von Zitrusfrüchten, Steinfrucht. Vollmundig mit Schmelz macht dieser dichte Weisswein Freude zum Apéro und als Essensbegleiter. 17/20 BAP - jetzt geniessen bis 2017.

Domaine de Suffrène - Bandol AOC -Rouge 2005

Mouvèdre - der König von Bandol mit 55 % assembliert mit rund 20% Grenache, 15% Cinsault und 10% Carignan. Die Farbe ein reifes, dunkles Kirschrot. Das Bouquet dieses zehnjährigen Weins toll und vielschichtig. Es zeigen sich schöne Brombeernoten, Pfeffer, Gewürznoten, Harz, Pinien, Garrigues. Im Gaumen ausgewogen wieder mit viel Brombeerfrucht, angenehme Fruchtsüsse und Würze. Die Tannine präsent und doch recht weich und gut eingebunden. Ein schön gereifter Bandol zum Alltagspreis. 17/20 BAP - jetzt bis 2019.

Anfragen bei Bona aestimare - einfach das Gute schätzen!

Dienstag, 4. August 2015

Paradise now!

Paradies auf Erden
Für einmal etwas über Philosophie und Ästhetik und die schöne Kunst.


Da kommt der Asket nach seinem letzten Tag an die Himmelspforte und klopft an. Petrus öffnet das Tor und fragt: "Was willst Du hier?" Der Asket, der ein Leben lang allen schönen irdischen Genüssen entsagt hat, meint: "Ich möchte gerne ins Paradies". Darauf Petrus: "Da bist Du hier am falschen Ort". Er zeigt auf die Erde und sagt bedeutungsvoll: "Das Paradies ist da unten!"

Italianità in der Schweiz
In der Tat ist es oft eine Frage der Perspektive und der Einstellung. Viel Schönes liegt uns zu Füssen, in der Natur, in Küche und Keller. Und oft ist es eine Frage, was wir sehen, wahrnehmen und daraus machen. Oder halt eben wie wir es uns einrichten.

Die Künstlerinnen vom Atelier Müller Tauscher gestalten mit ihren Werken schöne Welten, Ambiente und Realitäten - manchmal wie ein kleines Paradies auf Erden. Da lässt sich genüsslich sein, speisen und geniessen.

Müller Tauscher im Café Boy


Die beiden Malerinnen Melanie Tauscher und Rahel Arzi haben in Zürich bereits im stadtbekannten Café Boy ihr künstlerisches Werk zur Freude der Gäste hinterlassen.

Nun kommt das nächste kunst-kulinarische Highlight, wie die NZZ heute im Artikel: Neuausrichtung der "Spaghetti Factory" berichtet.

 "Über 30 Jahre ist es her, dass das Konzept «Spaghetti Factory» für Furore sorgte. Es hat etwas Staub angesetzt, und Bindella erprobt mit der Filiale im Zürcher Niederdorf eine Neuausrichtung."

"Das Lokal ist zurzeit geschlossen, drinnen wird fleissig gebaut, und man kann als besonders augenfällige Änderung schon ein grossformatiges Wandbild des Zürcher Ateliers Müller Tauscher erkennen".

Staub weg, Frische rein! Ambiente, Genuss, Lebensgefühl. Ich bin gespannt auf das neueste Kunstwerk. Es kann ab dem 15. August 2015 in der Spaghetti Factory besichtigt werden.

Wenn auch Du Deine eigene Welt verschönern oder neu erschaffen willst: der sympathische Slogan von Müller Tauscher - sie sagen:

You have the wall - we have the idea!

Ich meine dazu: Paradise now!

Ganz gemäss dem Motto: Bona aestimare - das Gute geniessen!

Sonntag, 2. August 2015

Kellerfunde!

Freunde, manchmal ist die Zeit da, das Weingestell kritisch anzuschauen.

Ich finde da einen Weisswein, den ich einmal für eine Veranstaltung geplant und gehütet habe. Weisswein - alt? Sehr alt!

Château Noblesse - Blanc 2009 - Bandol AOC

Der Weisswein aus der Appellation Bandol - eine Assemblage aus 60% Clairette, 30% Ugni Blanc (ein Synonym für Trebbiano aus dem auch der hervorragende Lugana gemacht wird) und 10% Rolle - in Italien Vermentino gennant.

Im Glas ein dichtes Strohgelb, intensiv mit Kirchenfenstern. Im Bouquet intensiv, Kräuter, Lorbeer, frische florale und Zitrusnoten, Terroirnoten. Im Gaumen enorm dicht, vollmundig. Auch hier wieder eine schöne Frische mit Zitrusnoten, weisser Pfeffer, würzig, enorm schön. Da käme man ein einer Blinddegustation kaum auf einen 2009er Weisswein.

Ganz toll gemacht von Agnes Cade, der Winzerin und Oenologin von Château Noblesse - in der Tat gemäss dem eigenen Slogan: Noblesse oblige. Sehr gut gelungen mit einem schönen Alterungspotenzial. 17 / 20 BAP - jetzt geniessen bis 2017.

Montag, 27. Juli 2015

Nase vorn - Gold für Fratelli Grasso!

Ich freue mich natürlich sehr: Bona aestimare macht Top Wein-Selectionen und ist wieder einmal eine Nasenlänge voraus.

Den grossartigen Produzenten Fratelli Grasso aus dem Piemont habe ich schon vor einiger Zeit entdeckt und in die Schweiz gebracht. Die Nebbiolo Weine der beiden Brüder Luigi und Alfredo Grasso sind von ausgezeichneter Qualität und grossem Genuss. Wissen wir natürlich.

Jetzt sind Fratelli Grasso für ihre erste Riserva vom führenden Weinmagazin Decanter als regionaler Sieger ausgezeichnet worden: Bester Barbaresco Riserva und erhalten natürlich auch die Decanter World Wine Awards Goldmedaille dafür:


Ich gratuliere Luigi und Alfredo herzlich zu dieser grossartigen Auszeichnung.

Fratelli Grasso - Barbareso Vallegrande DOCG - Riserva 2008

Diese verdiente Anerkennung freut mich sehr, habe ich doch das grosse Potenzial schon vorher erkannt und führe den Wein seit einiger Zeit bei mir. Und natürlich habe ich bereits einige Gläser davon genossen.

Es ist die erste Riserva, welche die beiden Brüder gemacht haben. In Kleinproduktion, versteht sich. Wie alle ihre Weinkunstwerke.

Für Kenner und Liebhaber gibt es noch einige Flaschen dieser Rarität bei Bona aestimare am Lager ebenso wie von deren anderen Barbaresco San Stunet 2008 und Barbaresco Bricco Spessa 2004. Auch der Langhe Nebbiolo 2009 kann sich sehen und geniessen lassen. Alle toll: probieren. Unbedingt!


Freitag, 24. Juli 2015

Roncolato Amarone Riserva Carcera 2010 - wieder grandios!

Roncolato - der Familienbetrieb aus Soave mit eigenen Weinen im Amarone della Valpolicella - immer wieder ganz toll! Heute im Glas:

Amarone della Valpolicella
Riserva 2010 DOCG "Carcera"

Im Kern purpur mit schwarzen Reflexen, an den Rändern ein dichtes Rubinrot. Im Bouquet enorm vielschichtig und breit. Amarenakirschen, Kakao, Röstnoten, Caramel, Tabak, Terroirnoten. Extrem schön - da könnte man immer wieder schnuppern und nur den Duft und geniessen. Im Gaumen zeigt dieser Wein angenehm vollmundig, dicht gewoben, präsenente und feinkörnige Tannine. Der Amarone Riserva ist gut strukturiert, vollmundig. Er zeigt eine angenehme Fruchtsüsse kombiniert mit den schön eingebundenen Tanninen, einem gelungenen Fassausbau und trotzdem mit einer eleganten Frische.

Der Wein ist jung mit einem grandiosen Potenzial. 19+ / 20 BAP - geniessen 2017 - 2025. Ein Traumwein, bei dem es sich lohnt, ein paar Flaschen in die hinterste Ecke des Kellers zu legen ... und ein paar Jahre nicht anzurühren.

Die Riserva macht Roncolato in den ganz guten Jahren aus einer Selektion der besten Trauben und Lagen. Die Produktion ist gerade einmal gut zweitausend Flaschen. Und davon werden wir in Bälde einige importieren.

Im Moment gibt noch einige wenige Flaschen der ebenso grandiosen 2008er Riserva bei gute-weine.ch zu finden. Rar ... sehr rar.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Terra d'Alter - Tinto ... und wie!

Der tolle Alltagswein aus dem portugiesischen Alentejo.

Gefällt im Flachland und in den Alpen. Ich bin auf 1200 Meter Höhe. Heute im Glas:

Terra d'Alter - Tinto Vinho Regional Alentejo 2012

Diese gelungene Assemblage aus Aragonez, Trincadeira und Syrah ist auf der Frucht ausgebaut mit rund einem halben Jahr Ausbau im Barrique.

Im Glas ein sattes Purpurrot - Tinto, sehr Tinto! Im Bouquet rote Beeren, reife Frucht, Zwetschgen mit einem Hauch Zimt. Im Gaumen wird er mit etwas Luft weich, rund und mit schön eingebundenen Tanninen. Würzig, vollmundig, wieder mit roten Früchten. Eine angenehme Fruchtsüsse und Balance von Kraft und Eleganz.

Gefällt sehr gut. 16.5 / 20 BAP. Jetzt geniessen - 2019. Das ist ein ganz toller Preis-Genuss-Wein. Der grosse Alltagswein ist erhältlich bei gute-weine.ch zum kleinen Alltagspreis.

Montag, 20. Juli 2015

Sommerweine am Weinpalaver im Caffètino Vino

Am letzten Weinpalaver im Caffètino Vino in Richterswil war das passende Thema Sommerweine angesagt.

Richtig so aufgesetzt: draussen herrschten südliche Temperaturen passend zum Sommerhit um 36°!

Drinnen - eine angenehme fröhliche Runde von Weinliebhabern und eine schöne Auswahl an kühlen Sommerweinen. Im Glas ausgeschenkt:


  • Talento - Rotari - Cuvée 28 - TrentoDOC - Trentino - Italien
  • Terra d'Alter - Branco 2013 - Alentejo - Portugal
  • Monte del Fra - Bardolino Chiaretto 2014 - Veneto - Italien
  • Domaine Verena Wyss - Rosé des Roses 2013 - Languedoc - Frankreich
  • Domaine Le Galantin - Rosé Bandol AOC 2014 - Bandol - Frankreich
    Fratelli Grasso - Dolcetto d'Alba 2014 - Piemont - Italien

Eine gute Auswahl an passenden Sommerweinen kombiniert mit den feinen Häppchen aus der Küche des Caffètino Vino - ein angenehmer Sommer-Genussabend.

Einige Weine kommen aus dem Privatkeller von Andreas Peter einige der schönen Sommerweine sind auch erhältlich bei gute-weine.ch

Sonntag, 19. Juli 2015

Immer wieder toll: Bandol

Freunde - das kleine Dorf Bandol in Südfrankreich ist nur wenigen bekannt. Nicht nur ist es die zweitälteste Appellation in Frankreich, sie bringt auch hervorragende Weine hervor.

Seit über zwanzig Jahren kenne ich den Ort - ursprünglich entdeckt als schöne Sonnenoase am Meer mit Flucht vor Winter und Nebel. Dann die Weinentdeckungen.

Mourvèdre? Mourvrèdre! In der Tat auch eine wenig bekannte Rebsorte, die ganz hervorragendende Weine ergibt. Sehr schön im Rosé, die mit Mourvèdre charaktervoll und würzig daher kommen. Noch toller im Rotwein.

Im Juni habe ich eine Woche in Bandol verbracht. In der Tat: eine schöne Woche. Das Programm: entspannen, dazu lernen und geniessen. Das Resultat:



Und ... bitte reifen lassen. Junge Bandol Weine kommen etwas sperrig daher. Kraftvoll, oft verschlossen, schwierig einzuschätzen. Und dann ... nach einigen Jahren der Lagerung: Wow! Bandol - toll!

Der Markt bietet eine Fülle von guten und frischen Produkten. Diese kombiniert mit feinen Weinen aus der Region bringen enorm viel kulinarische Freude und Genuss.

Zum Weisswein und Rosé mariniertes Lachscarpaccio, frische Tomaten mit Olivenöl, aromatisiertem Salz und Basilikum vom Strauch. Auch zu empfehlen: Spargelterinne und das zum französischen Genuss-Alltag gehörende Baguette.

Zu den fantastischen Rotweinen ein hervorragendes Côte de Boeuf vom Grill mit Knoblauch, Pfeffer und Olivenöl.

Alle degustierten Weine waren von sehr guter Qualität. Zu meinen Favoriten gehört immer wieder die Domaine Le Galantin - speziell mit ihren Longue Garde Weinen.

Im Privatkeller lagern einige Flaschen Bandol, die ich immer wieder einmal mit Freunden teile. Wer macht mit?

Ich hoffe, dass Bona aestimare demnächst Domaine Le Galantin in die Schweiz bringt und eventuell ein paar Weine aus Bandol anbieten kann.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Tadeo - spanische Wucht

Ein langer harter Tag. Eine Kleinigkeit auf den Teller.

Ein hervorragendes Bresaola mit Basilikum-Olivenöl, frischem Basilikum, Pfeffer und Splittern vom 24 Monate gereiftem Parmesan-Käse.

Neugier bei der Suche im Keller. Die Flasche liegt seit rund fünf Jahren und ruht. Ich weiss: ein Kraftpaket.

Daher die buddhistische Ruhe zur Reife. Genug?

Los Aguilares - Tadeo - Serrania de Ronda 2007 - Sierras de Malaga DO

Eine Assemblage aus Petit Verdot und Syrah aus Rebbergen mit einer Höhe von 900 Meter über Meer. Der Ausbau: 17 Monate im Barrique.

Im Glas ein dunkles Kirschrot, dicht. Im Bouquet enorm viel Frucht. Brombeeren, schwarze Kirschen, Gewürze. Vielschichtig. Im Gaumen konzentriert, viel Fruchtextrakt, wiederum Gewürznoten, Zwetschgen. Der Wein ist ein Vertreter der mastigen Spanier, die nie genug Reife haben mögen. Er braucht Luft, viel Luft zum Atmen: Karaffe über Stunden. 17 / 20 BAP - am Anfang der Trinkreife - 2021.

Was ist das Gegenteil von gut? Gut gemeint! Zu oft meinen es die Spanier gut und bringen enormes Konzentrat in die Flasche als ginge es darum, einen Stierkampf zu gewinnen. Ich wünsche mir von den Spaniern immer wieder weniger Kraft und mehr Finesse im Glas, Weine, welche Kraft und Eleganz verbinden. Solche findest Du bei Selection Bona aestimare. Da werden die besten Weine selektioniert. Wirklich? Prüfen: gute-weine.ch.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Langstreckenläufer - Château Tranquoy-Lalande

Schon erstaunlich: halbe Flaschen reifen schneller. Und trotzdem - die kleine Flasche

Château Tranquoy-Lalande 1998 - Saint Estèphe - Bordeaux

kommt enorm frech, frisch und jugendlich daher.

In der Farbe zwar ein dichtes Rubinrot mit immer noch mit Purpur-Reflexen. In der Nase ein herrlich klassisches Bordeaux-Bouquet. Viel Frucht, reife Zwetschgen mit Zimtnoten, schwarze Beeren, Tabak, Unterholz - vielschichtig. Im Gaumen wieder schöne vollmundige Frucht, schwarze Beeren, Süssholz, lang im Abgang.

Wow - so macht Bordeaux Freude. 17.5 / 20 BAP - jetzt geniessen bis 2020.

Dienstag, 14. Juli 2015

Was so ein bisschen Flaschenreife ausmacht!

Freunde ... ich lerne jeden Tag etwas wieder über Wein. Ehrlich.

Der Ripasso 2013 und der Amarone 2010 von Roncolato sind einfach ganz toll.

Den neuen Jahrgang des Ripasso 2013 hatte ich von ein paar Monaten in der Degustation zusammen mit dem neuen Jahrgang des Amarone 2011. Begeisterung beim Ripasso: wow - der hat eine Dichte und Kraft fast wie ein Amarone. Verhaltene Reaktion - ehrlich gesagt sogar eine leichte Enttäuschung - beim Amarone 2011. Der 2010er war so toll. Der 2011er verblasste damals neben dem Ripasso 2013.

Also, liegen lassen, beobachten. Und nun nach ein paar Monaten Flaschenreife: ab ins Glas zur Nachdegustation. Und?

Wieder grossartig:

Roncolato -
Amarone della Valpolicella 2011 DOCG


Tolles Rubinrot, dicht und strahlend. Im Bouquet eine betörende Fülle von Aromen. Brombeeren, Röstnoten, Vanille, Dörrfrüchte, viel Fruchtsüsse ausstrahlend, Frische Noten. Im Gaumen enorm dicht, voll, etwas würzig. Sehr elegant. Dieser Wein hat sich enorm schöne entwickelt in wenigen Monaten. Da kommt wieder ein ganz toller Amarone auf uns zu. 18-18.5 / 20 BAP. Jetzt geniessen - 2022.

Den werden wir in Bälde importieren, versprochen.

In der Zwischenzeit haben wir noch einige Flaschen des grossartigen Amarone 2010. Auch schöne 18.5 / 20 BAP. Erhältlich bei gute-weine.ch

Sonntag, 12. Juli 2015

Weingut O - Top Riesling in der Schweizerischen Weinzeitschrift

Natürlich wussten wir das schon.

Das kleine Spitzenweingut von Olaf Schneider -
Weingut O - ist einfach top.


Hätten wir die Weine sonst importiert? Hätten wir diese hervorragenden Riesling-Weine von der Mosel im Angebot?

Also - der Artikel in der neusten Schweizerischen Weinzeitung bringt einen interessanten Bericht über das Weingut O und die beiden Investoren Dominik Betschart und Pascal Meier.

Spannend natürlich auch die unabhängigen Bewertungen der einzelnen Weine: alle mit sehr guten Bewertungen. Alle Weine ein grosser Genuss jetzt und mit viel weiterem Potenzial.

Was diese Steillagen an der Mosel bei guter Arbeit in die Flasche bringen ist schon erstaunlich! Da erhältst Du viel tollen Wein ins Glas für's Geld.

Unbedingt kennen lernen. Die tollen Weine des Weingut O sind erhältlich bei Bona aestimare.

Witzig und passend zur Sommersaison: Der Wein Bikiniblick

... und die Wettbewerbsfrage: Warum heisst er denn Bikiniblick?

Zu gewinnen gibt es eine Flasche Bikiniblick.

Wer mitmachen will: info@bona-aestimare.ch

Freitag, 10. Juli 2015

Der kleine Rothschild

... im Genuss-Test:

Château Clerc Milon Rothschild 1994 - Pauillac - Bordeaux

Ja, ich habe diverse 1994er Weine im Keller. Ja, der Jahrgang war nicht so ganz gross. Und die Weine zeigen Reife. Wie viel?

Im Glas ein Rubinrot mit Rändern, die Reife anzeigen. Im Bouquet die Noten eines schönen Bordeaux, immer noch frisch, schwarze und rote Beeren, etwas Kräuter, eine Fruchtsüsse wie von reifen Himbeeren. Im Gaumen enorm frisch. Da merkt man wenig vom Alter dieses Weins. Der Clerc Milon Rothschild bringt auch im Gaumen rote Beerenfrucht, Johannisbeeren, eine schöne Fruchtsüsse und eine elegante Säure, die den Wein noch jung und auch etwas leicht erscheinen lassen. Ich gebe doch 17/20 BAP frei nach dem JlF-Index: eine gute Flasche macht Spass ... und die Flasche ist leer. Also:

Der kleine Rothschild im Glas .... durchaus aristokratisch angenehm!

Donnerstag, 9. Juli 2015

98 und kein bisschen müde

Da haben wir also am letzten Weinpalaver im Caffètino Vino Bordeaux 1998 auf's Programm geschrieben ... und natürlich probiert.

Zum Einstieg einen reifen Weisswein

Château Carbonnieux 2004 - Graves

Der Wein aus Sauvignon Blanc und Semillon zeigt deutlich Reife, gefällt aber als Essensbegleiter sehr gut. 17.5 / 20 BAP - jetzt trinken bis Ende 2015.

Château Poujeaux 1998 - Moulis en Médoc - Cru Bourgeois Exceptionnel

Immer wieder ein Genuss dieser Poujeaux. Einfach noch zu jung. Tolle Beerenfrucht. 17-17.5 / 20 BAP. Trinken 2017 - 2024.

Château Malescasse 1998 - Cru Bourgeois - Haut-Médoc

Ein toller Preis-Genusswein. Malescasse gefällt sehr gut mit einer frischen Frucht. Durchaus immer noch jugendlich. 17.5 / 20 BAP. Jetzt trinken bis 2020. Noch wenige Flaschen erhältlich zum Genusspreis bei Bona aestimare.



Château La Croix de Gay 1998 - Pomerol


Enorm vielschichtig dieser Pomerol. Fein, elegant. Macht grosse Freude und erinnert in der Stilistik entfernt an einen Barbaresco. 17.5-18 / 20 BAP. Jetzt trinken - 2018.

Château Destieux 1998 - St. Emilion Grand Cru Classé

Immer wieder erstaunlich voll und toll. Der Destieux 1998 ist ein unbekannter Grosser. Junge Farbe, enorm schöne Frucht im Bouquet. Im Gaumen opulente Frucht, sehr schöne balanciert und vollmundig. Jetzt geniessen - 2022. Der Wein ist zum Genusspreis erhältlich bei Bona aestimare.

Der Jahrgang 1998 überzeugt, zeigt sich am Anfang der Trinkreife und hat noch viel Potenzial. Da lohnt es sich ein paar Flaschen im Keller zu haben.

Dienstag, 7. Juli 2015

Keine Rosen in die Vase - Rosen ins Glas!

Immer noch heiss. Sehr heiss draussen. Der Rotweinfreak leidet ...

... bis er sich nach guten Alternativen umsieht. Heute im Glas:

Rosé des Roses 2013 - Domaine Verena Wyss - Languedoc Roussillon

Im Glas ein dichtes, volles Lachsrosa. Im Bouquet dezente Himbeernoten, ein Hauch weisser Pfeffer, Süssholz, trockene Sommer-Feldnoten, ein Hauch asiatische Gewürze, Stein. Im Gaumen sehr frischer, trockener Antrunk, wieder weisspfeffrige Noten mit feinen Himbeernoten, würzig, steinig-mineralisch. Herrlicher vollmundiger und trockener Roségenuss mit nachhaltigem Abgang.

Dieser Rosé aus Lledoner Pelut - einer autochthonen verwandten Traubensorte des Grenache - ist ein toller Sommerwein. Er mag mit seiner trockenen Fülle als Essbegleiter gefallen. Und erst noch Bio! 16.5 / 20 BAP. Jetzt geniessen - 2016.

Die letzten Flaschen zum Genusspreis bei gute-weine.ch.